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In 45 Minuten an 15 Standorte ausliefern

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Das Mittagessen per Whatsapp bestellen: Das ist seit September in den Industriezonen Corminboeuf und Givisiez möglich, und zwar dank dem Start-up-Unternehmen «On Mange Quoi Ce Midi?». Whatsapp sei schnell, effizient und für die Testphase geeignet, sagt Alexandre Lauber, Gründer des Freiburger Start-ups.

Zeit und Raum

«On Mange Quoi Ce Midi?» unterscheide sich in zwei Punkten von den Lieferdiensten, die von Restaurants und Take-aways geführt werden: Zeit und Raum. «Viele Leute wissen frühmorgens noch nicht, worauf sie am Mittag Lust haben. Ziel unseres Start-ups ist es, den Kunden die Möglichkeit zu bieten, so nahe wie möglich an der Mittagszeit ihre Bestellung aufzugeben», sagt Lauber. Bei anderen Anbietern sei das manchmal ebenfalls möglich, doch die Lieferzeit dauere meist zu lange. «Wir liefern genau zwischen 12 und 12.45  Uhr. Bei anderen Unternehmen dauert die Lieferung um die Mittagszeit meist länger, da reger Verkehr herrscht und die Distanzen zwischen den einzelnen Orten gross sind.» Damit die Kunden auch wirklich innerhalb einer Dreiviertelstunde ihr Mittagessen erhalten, hat Lauber seine Auslieferungszone so klein wie möglich gehalten und 15 Lieferpunkte festgelegt. «Die Kunden sind mit dem jeweiligen Standort in unserer Kontaktliste gespeichert. So sehe ich, dass ich beispielsweise an 6-Hans-Muster einen gemischten Salat beim Stopp  6 ausliefern muss.» Zurzeit sind rund 170 Personen eingeschrieben. Die Mahlzeiten werden vom Restaurant Lusine vorbereitet, das sich in Corminboeuf gleich unterhalb der Marketingagentur von Lauber befindet. Kunden der Agentur sind Restaurants, Caterings und weitere kulinarische Anbieter.

Viel Administration

Die Nutzung von Whatsapp sei praktisch, da er sehe, ob die Kunden die Nachricht erhalten haben, so Lauber. Doch er müsse danach die Bestellungen in eine Excel-Tabelle übertragen, und das habe mehr Ad­mi­nis­tra­tions­auf­wand zur Folge. Die Kunden müssen die Mahlzeiten bar bezahlen. «Die Zahlung per Kreditkarte ist noch nicht möglich. Ich bin selbst eine Person, die kein Bargeld dabei hat, und in einer Industriezone gibt es keinen Bankomaten», sagt Lauber. Eine eigens für das Projekt entwickelte Applikation wäre die Lösung, doch davon sei er noch weit entfernt. «Unsere Testphase läuft noch bis Mitte Dezember. Danach verfüge ich über repräsentative Daten, um herauszufinden, ob das Projekt rentiert.» Ziel sei es, das Geschäftsmodell anderen Restaurants in der ganzen Schweiz zugänglich zu machen. «Sie könnten selbst ihren geografischen Radius festsetzen und mittags zusätzliche Mahlzeiten verkaufen», so Lauber. Des Weiteren könnten die Restaurants ihr Essen breiter vermarkten, indem sie sich dank qualitativ guten Menüs einen guten Ruf schaffen. «Die Kunden würden in der Folge vielleicht auch am Abend mit der Familie dort essen gehen, weil sie bereits gute Erfahrungen mit dem Restaurant gemacht haben.» Zuletzt sieht er in seinem Projekt auch einen sozialen Vorteil: «Pensionierte und Arbeitslose können Mahlzeiten ausliefern und bilden sich so ein neues soziales Netzwerk.»

Definition

Mittagessen per Whatsapp bestellen

Das Start-up-Unternehmen «On Mange Quoi Ce Midi?» konzentriert sich zurzeit auf einen kleinen geografischen Umkreis von einem Kilometer – in den Industriezonen Corminboeuf und Givisiez. Die Kunden teilen dem Start-up per Whatsapp ihren Namen und ihre Adresse mit und werden dann auf eine Verteilerliste aufgenommen. Täglich um 9.30  Uhr erhalten sie eine Whatsapp-Nachricht mit vier Menüvorschlägen: ein Menu des Tages für 15  Franken, einen Salat für 12  Franken, ein Teigwarengericht für ebenfalls 12  Franken und ein Dessert für 5  Franken. Bis 11  Uhr haben die Kunden Zeit, eine Bestellung einzureichen, ebenfalls per Whatsapp. Zwischen 12 und 12.30  Uhr liefert Alexandre Lauber, der Inhaber des Start-ups, oder seine Geschäftspartnerin die Mahlzeiten aus. Jeweils zwei Minuten vor Ankunft erhalten die Kunden eine Whatsapp-Nachricht, dass die Lieferung eintreffen wird.

jp

 

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