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«In den Schulen hat sich was bewegt»

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Globalkonzept «fri-tic» wird als Erfolg angesehen

Autor: Von Arthur Zurkinden

Am 18. September 2001 hat der Grosse Rat ein Dekret über ein Globalkonzept für die Integration der Informations- und Kommunikationstechnologien in den Unterricht an allen Schulstufen (fri-tic) angenommen. Mit diesem Konzept sollen alle Freiburger Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der Gesellschaft und der Wirtschaft in diesem Bereich vorbereitet und mit den nötigen Kompetenzen ausgestattet werden. Dieses Ziel sollte bereits in diesem Jahr erreicht werden, doch aus Spargründen geriet das Projekt in Verzug. Rückstand weist das Vorhaben vor allem bezüglich der Ausbildung der Lehrpersonen auf. Mit 108 zu 0 Stimmen nahm der Grosse Rat gestern die Verlängerung des Dekrets bis 2008 an.

Auf gutem Weg

«Wir sind auf gutem Weg, aber wir müssen noch schneller werden, um das Ziel im Jahre 2008 zu erreichen», meinte Erziehungsdirektorin Isabelle Chassot. Heute sind bereits 90 Prozent der Schulen ans Internet angeschlossen. Auf sechs Schüler kommt ein PC.«Das Projekt kann schon heute als sehr erfolgreich bezeichnet werden», hielt CVP-Sprecher Bruno Boschung fest. Er wies darauf hin, dass heute über 60 Prozent der Lehrpersonen ausgebildet sind und dass das Endziel von 70 bis 80 Prozent in den nächsten Jahren auch erreicht werden kann. «Freiburg hat Pionierarbeit geleistet. Viele Kantone zollen uns grossen Respekt und beneiden uns», führte er weiter aus.Dies konnte SP-Sprecher Hugo Raemy nur bestätigen. «Es hat sich etwas bewegt in den Freiburger Schulklassen», betonte er und wollte, dass die Ausbildner auch nach Ablauf des Dekrets weiterbeschäftigt werden, um die Weiterbildung der Lehrpersonen sicherzustellen.Isabelle Chassot bestätigte dabei, dass der Staatsrat gewillt ist, die Ausbildung der Lehrpersonen zu garantieren. Dabei soll die Fachstelle «fri-tic» neu in die Pädagogische Hochschule integriert werden.

Keine Evaluation

Nach Ablauf des Dekrets wird es nicht zu einer Evaluation des Konzepts kommen, wie dies CSP-Sprecherin Marie-Thérèse Weber-Gobet forderte. Sie versprach sich von einer solchen Evaluation, dass so Schwachstellen ausfindig gemacht und neue Empfehlungen herausgegeben werden können. Die grosse Mehrheit des Rats vertrat aber die Ansicht, dass ein Bericht an den Grossen Rat genügt und dass das so eingesparte Geld für die Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen eingesetzt werden kann.

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