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In der Degustationsecke werden Linienbewusste zu Unersättlichen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Fabrikbesuche waren früher: Das 2010 gebaute Maison Cailler gleicht einem Vergnügungspark. In abgedunkelten Räumen ist alles in Bewegung, Beleuchtung und Hintergrundgeräusche ändern sich ständig. Eine Erzählstimme berichtet von den alten Azteken und dem Umzug der Schokoladenfabrik nach Broc. Sieben Millionen Franken kostete der Bau. Und das hat sich gelohnt: «Letztes Jahr hatten wir 360 000 Besucher», erklärt Julien Raemy, Mitarbeiter im Maison Cailler. Damit sei es das bestbesuchte Museum der Romandie.

Unruhe bei Wartezeiten

Für die Figur ist sie unvorteilhaft, ihrer magnetischen Wirkung kann sich dennoch niemand entziehen: In der Degustationsecke werden auch Linienbewusste zu Unersättlichen. «Einige Besucher essen 300 Gramm Schokolade», sagt Raemy. Manch einer könne der Versuchung nicht widerstehen, Pralinen in die Hosentaschen zu stecken.

Hinter der Degustationstheke steht der Freiburger den Besuchern für Fragen zur Verfügung: Wo sind Nüsse drin? Welche Pralinen enthalten Alkohol? Wird die Fragerei dem Freiburger mal zu viel, könne er problemlos mit einem Arbeitskollegen den Platz tauschen. Dies gebe es bei ihm allerdings nur selten, sagt er sichtlich gut gelaunt. Zurzeit–es ist Ramadan–habe das Maison Cailler etwas weniger Besucher als üblich. Das hat auch einen Vorteil: «Wenn die Besucher beim Eingang zu lange anstehen müssen, sind sie viel eher gestresst», weiss Julien Raemy.

Schokolade für das Gemüt

Dass Besucher gerne und viel naschen, weiss auch der gelernte Schokoladentechnologe Silvano Nobs. Seit 2010 können Gruppen bei ihm lernen, wie man selbst Schokolade und Pralinen herstellt. Nobs erklärt, wie er mit seinen Besuchern umgeht: «Bei Klassen muss ich von Beginn weg Präsenz zeigen.» Er selber beherrsche drei Sprachen, damit könne er mit fast allen Gästen kommunizieren. Und sonst? Er schmunzelt. «Schokolade ist eine Sprache für sich.»

Eine unterhaltsame Arbeit

Motiviert seien seine Kursteilnehmer fast immer, sagt Silvano Nobs. Und falls nicht: «Mit etwas Schokolade kommt schnell Stimmung auf», verrät er. Kindern mit vollgeschmierten Händen zuzusehen, wie sie eigene Pralinen formen, mache seine Arbeit insgesamt sehr unterhaltsam. Schlechte Laune gebe es bei ihm nur ganz selten. Und wenn, dann weiss der Schokoladenexperte ein Gegenmittel: Zu Beginn des Kurses einige Kakaobohnen naschen.

In der Sommerserie«Bitte recht freundlich»stehen jene Personen im Mittelpunkt, die sich um die Gästebetreuung im Kanton Freiburg kümmern.

Chocolatier Silvano Nobs weiss, wie man feine Pralinen macht.Bei Fragen hilft Experte Julien Raemy den Besuchern weiter.

Zahlen und Fakten

Aus Indien, Japan und den USA

Über eine Million Menschen haben das Maison Cailler schon besucht, die Hälfte davon aus der Schweiz. Touristen aus Frankreich, Deutschland, den USA, Indien und Japan machen den grössten Teil der übrigen Besucher aus. Weniger oft pilgern hingegen chinesische Touristen nach Broc.daf

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