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In der Liga weiterhin souverän

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Sieben Spiele, sieben Siege – Olympic wird am Samstag mit blütenreiner Weste zum Spitzenkampf nach Genf reisen können. Dabei stand das Heimspiel am Samstag gegen Vevey unter keinen guten Vorzeichen für den Titelverteidiger. Neben Babacar Touré, der bekanntlich für den Rest der Saison ausfällt, musste Trainer Petar Aleksic auch auf Murphy Burnatowski, Axel Louissaint und Paul Gravet verzichten. Dafür gaben die Neuverpflichtungen Juwann James und Marco Lehmann nach ihren Einsätzen am Mittwoch im Europacup gegen Oradea nun auch in der Liga ihr Debüt.

James überzeugend

Zwischen Rang eins (Olympic) und Rang acht (Vevey) war am Samstag zunächst kaum ein Niveauunterschied erkennbar. Beide Teams traten mit einem gegenüber den letzten Ernstkämpfen stark veränderten Kader an. Bei den Freiburgern war es genau einer dieser neuen Spieler, der bullige Juwann James, der seine Chance zu nutzen wusste und am Ende verdientermassen zum besten Spieler gewählt wurde.

Im Startviertel hatten beide Mannschaften starke und schwache Phasen zu verzeichnen. Zuerst wussten sich die Gäste besser in Szene zu setzen (4:9; 6. Min.). Dann aber schalteten die Freiburger zwei Gänge hoch und drehten das Skore innerhalb von zwei Minuten mit einem 12:0-Zwischensprint auf 16:9.

Nathan gewinnt Jurkovitz-Duell

Gespannt war man im Publikum auf das Bruderduell zwischen Natan (Olympic) und Thomas Jurkovitz (Vevey). Der Freiburger wusste dieses Duell zu seinen Gunsten zu entscheiden, obwohl ihm sein Bruder in Aggressivität und Defensivleistung in nichts nachstand. Auch punktemässig hatte Nathan mit 15:6 Zählern am Schluss die Nase vorn.

Spielten die Jurkovitz-Brüder vorige Saison noch im selben Dress, sucht der jüngere der beiden dieses Jahr sein Glück am Genfersee. Dort schaffte er es bereits in den Stammfünfer, was für ihn bei Olympic kaum möglich gewesen wäre.

Nach einer kurzen Verschnaufpause schenkten sich die beiden Mannschaften vor der Halbzeitpause gar nichts. Geprägt wurde das Geschehen vor allem durch «amerikanische Korberfolge». Bei Olympic skorten Derksen, Pollard und Garrett, bei Vevey liess sich Topskorer Harris Punkte gutschreiben. Während aufseiten der Gäste Westher Molteni, ein weiterer Ex-Freiburger, im ersten Umgang zu gefallen wusste, liess er sich später zu vielen Einzelaktionen hinreissen und suchte sein Heil zu oft mit der Brechstange aus der 3-Punkte-Distanz. Diese Tatsache liess das bis dahin gute und erfolgreiche Kollektiv sowie die zuvor harte Defensivarbeit von Vevey auseinanderbrechen.

Olympic zündet den Turbo …

Nach der Pause spielte vorerst nur ein Team: Olympic. Mit konzentrierter Aufbauarbeit, bei der jeweils der am besten platzierte Spieler gesucht und angespielt wurde, setzte der Heimklub die Waadtländer schon früh schachmatt (8:0; 47:34; 22. Min.). Gästetrainer Nikisa Bavcevic fand kein Mittel mehr gegen den hohen Rhythmus der Freiburger. Vor allem Juwann James wusste die im Vergleich zu Babacar Touré fehlenden Zentimeter an Körpergrösse durch enormen Einsatz und gewaltige Sprungkraft wettzumachen. Herrliche Spielzüge mit wunderschönen Zuspielen und Abschlüssen liessen den Gast beinahe schwindlig werden. Das Viertelresultat von 32:20 sprach eine deutliche Sprache. «Wir haben sehr gut verteidigt. Ich mache meinem Team ein grosses Kompliment. Es hat Charakter bewiesen und nach der Niederlage vom Mittwoch die erhoffte Reaktion gezeigt», sagte Aleksic nach dem Spiel.

Der Sieg war eine willkommene Moralspritze vor der kommenden, für Freiburg Olympic schwierigen Woche. Am Mittwoch steht im Eurocup in der Türkei gegen Bahcesehir das Spiel der letzten Chance auf dem Programm. Am Samstag dann folgt die in der Meisterschaft so wichtige Begegnung in Genf. Die Genfer Löwen aber haben sich mit der unerwarteten Niederlage am Samstag in Monthey – der ersten der Saison – gleich selber Druck auferlegt, während die Freiburger doch etwas ruhiger nach Genf fahren können.

Telegramm

Freiburg Olympic – Vevey 90:64 (39:34)

St.  Leonhard; 1290 Zuschauer; SR: Michaelides/Novakovic/Tagliabue.

Freiburg Olympic: Garrett (13), Mbala (5), Jaunin (5), Pollard (14), Solioz (2), Derksen (15), Lehmann (4), James (17), Kuba, N. Jurkovitz (15).

Vevey Riviera Basket: Harris (8), Hasandic (1), Martin (9), Molteni (12), Boltic (2), Madiamba (2), Kashama (9), Nikolic (15), T. Jurkovitz (6).

Bemerkungen: Olympic ohne Touré, Burnatowski, Louissaint und Gravet (alle verletzt), Vevey komplett.

Viertelresultate: 19:16, 20:18, 32:20, 19:10.

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