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In drei Minuten alles verloren

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In drei Minuten alles verloren

Autor: kurt ming

Fussball Aufstieg 3./2. Liga Wer keine Tore schiesst, kann bekanntlich im Fussball nicht gewinnen. In den bisherigen drei Aufstiegsspielen schossen die Oberländer einen einzigen Treffer. Ganz anders Broc, dem in Plasselb eine defensiv disziplinierte Leistung genügte, um mit einem Doppelschlag frühzeitig alles klar zu machen.

Viel Mittelfeldgeplänkel

Die erste Halbzeit spielte sich mehrheitlich im übervölkerten Mittelfeld ab, so richtige Vorteile konnte sich vorerst kein Team herausarbeiten, auch wenn der Gast im Sturmspiel dank seinem Topskorer Julien Horner gefährlicher wirkte. Plasselb, das nach den beiden Kanterniederlagen gegen die Aufstiegsfavoriten verständlicherweise etwas defensiver agierte, brauchte fast eine halbe Stunde, um auf der anderen Seite Captain Matos im Tor von Broc in Bedrängnis zu bringen. Richtig erwärmen konnten sich die vielen Zuschauer am Gezeigten jedenfalls nicht, zu gehemmt und mit zu wenig Selbstvertrauen agierten die Sensler. «Dabei ist das Offensivspiel eigentlich unsere Stärke», so Aerschmann zum wenig erfrischenden Auftreten seiner Boys, denen offensichtlich jenes Selbstvertrauen fehlte, das sie letztes Jahr in den Finalspielen noch ausgezeichnet hatte.

Je länger diese ziemlich ausgeglichene Partie dauerte, desto mehr war ersichtlich, dass auch dieses Mal dem ersten Tor eine grosse Bedeutung zukommen würde. Und dieses erzielten dann in der 53. Minuten eben die Welschen: Goalie Brügger konnte einen gezielt und hart getretenen Freistoss wohl noch abklatschen lassen, den Nachschuss versorgte Horner jedoch im Netz. Der Gastgeber hatte sich von diesem Rückschlag noch nicht erholt, doppelte Broc nach. Damit war der Mist geführt, die sattelfeste Abwehr des Gruppenzweiten aus der Greyerzer Gruppe liess sich danach nicht mehr aus den Angeln heben, obwohl Plasselb nie aufgab. Kämpferisch musste sich der Verlierer auch diesmal nicht viel vorwerfen, aber die offensiven Mittel waren auch diesmal ganz einfach zu bescheiden, um ernsthaft um den Sieg gegen das kompakte und physisch bessere Broc spielen zu können. Für sein Team bleibe jetzt nur noch den Vorsatz, nochmals wie schon in der zweiten Hälfte der Meisterschaft aufzustehen und sich anständig aus den Aufstiegsspielen zu verabschieden.

Telegramm

Plasselb – Broc 0:2 (0:0)

Sageboden; 355 Zuschauer; SR: Jaquet.Tore: 53. Horner 0:1, 56. Schindler 0:2.

Plasselb:Mi. Brügger; Neuhaus (46. Ma. Brügger), Moser, Studer, Spicher; Egger (46. Y. Ruffieux), Ph. Fontana, Dietrich, P. Ruffieux; Sh. Kryeziu (72. R. Brügger), J. Ruffieux.

Broc: Matos; Schorderet, Bürgisser, M. Gremaud, Pasquier; Dias, Milasson (81. Doutaz), Murith (64. Gomes), Schouwey; Schindler (71. Berset), Horner.

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