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In einer spirituellen Krise

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Film zum Tag der psychischen Gesundheit

Die Freiburgische Interessengemeinschaft für Sozialpsychiatrie (AFAAP) versteht sich als Brücke zwischen den Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Gesellschaft. Als Öffentlichkeitsarbeit galt daher die Vorführung des Filmes «Someone Beside You» des Schweizer Regisseurs Edgar Hagen anlässlich des internationalen Tages der psychischen Gesundheit.Im Film porträtiert Hagen Menschen, die unter schweren Psychosen gelitten haben oder leiden. Er führt sie an die Orte ihres grössten Wahnsinns zurück; etwa in den zehnten Stock eines Gebäudes, von dem eine der Hauptpersonen als junges Mädchen gesprungen war. In bewegenden Bildern reflektieren die Betroffenen ihre Entgleisungen und suchen nach Worten, um die komplizierten Geschehnisse in ihren Köpfen verständlich zu machen.Im Zentrum des ständig hin und her wechselnden Filmes steht aber der Therapeut Edvard Podvoll, dessen Diktum «Wer einen Verstand hat, kann ihn auch verlieren» als Nebentitel des Filmes dient. Durch buddhistische Meditation hatte Podvoll einen anderen, tiefenpsychologischen Zugang zum menschlichen Geist und zu dessen Erkrankungen gefunden als die Psychoanalyse. Die Psychose fasst er als spirituelle Krise auf und nicht als unheilbare Krankheit, wie viele traditionelle Lehrmeinungen es tun.

Kurse für die Angehörigen

In der auf den Film folgenden Podiumsdiskussion, die von Martin Baumgartner, dem Organisator des Anlasses, geleitet wurde, wurden schliesslich noch Fragen aus verschiedenen Positionen erläutert. Die im Film nicht gerade gut wegkommende, als oberflächlich erscheinende Seite der klinischen Psychiatrie vertrat Patrick Perrenoud vom Psychiatrischen Spital Marsens. Die anscheinend oft nicht optimale Behandlung der Patienten führte dieser auf den Druck der Krankenkassen und der Gesellschaft zurück, mit welchem man so gut wie möglich umzugehen versuche.Die Seite der Angehörigen vertrat Gerhard Hasinger, Präsident des Vereins «Association Pro Famille». Dieser Verein organisiert Kurse für Angehörige von psychisch Erkrankten. Dort erhalten jene einen Einblick und bestenfalls auch einen Schlüssel zur Welt der Kranken. Vom Bedürfnis nach solchen bisher bloss auf Französisch angebotenen Kursen in deutscher Sprache zeugten Stimmen aus dem Publikum. ct

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