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In einer Welt voller Gespenster

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«In einer Zeit, in der Werte wie Solidarität, Toleranz und Offenheit immer mehr bedroht sind, braucht es das Internationale Filmfestival Freiburg mehr denn je.» Das sagte Präsident François Nordmann gestern vor den Medien, anlässlich der Programmpräsentation der 31. Ausgabe des Festivals, die vom 31. März bis zum 8. April stattfinden wird. Dass eines der diesjährigen Hauptthemen Gespensterfilme seien, sei passend: «Das Festival bringt die Schatten ans Licht», so Nordmann.

168 Stunden Filmgenuss

Das reichhaltige Programm, das der künstlerische Leiter Thierry Jobin gestern vorgestellt hat, bietet auch in diesem Jahr für jeden Filmgeschmack das Passende: 140 Filme aus 45 Ländern sind zu entdecken, insgesamt exakt 168 Stunden und 18 Minuten, vom Kurzfilm bis zum Spielfilm, vom Dokumentarfilm bis zum Thriller, vom bewährten Klassiker bis zur absoluten Premiere. Zehn Weltpremieren sind es an der Zahl und 59 Schweizer Premieren. Mit einer Schweizer Premiere startet das Festival am 31. März: Der Eröffnungsfilm ist der Dokumentarfilm «The Eagle Huntress», das Debüt des britischen Regisseurs Otto Bell. Dieser erzählt darin die Geschichte eines mongolischen Mädchens, das sich in der Männerdomäne der Adlerjagd behaupten will. Auch der Abschlussfilm ist eine Schweizer Erstaufführung: «The Birth of a Nation» ist eine viel beachtete Independent-Produktion des Amerikaners Nate Parker, der in dem Filmdrama die wahre Geschichte des amerikanischen Sklavenanführers Nat Turner (1800–1831) erzählt und auch gleich selbst die Hauptrolle spielt.

Was es zwischen diesen beiden Filmen alles zu entdecken gebe, erfülle ihn mit Stolz, sagte Thierry Jobin. Bei den Pa­ral­lelsektionen sei die Vielfalt dieses Jahr besonders gross – nicht zuletzt, weil sein Team keine Mühen gescheut habe, um auch schwer auffindbare Filme aufzuspüren und dem Freiburger Publikum zugänglich zu machen.

Zwölf Filme im Wettbewerb

Vielfältig präsentiert sich auch das Herzstück des Festivals, die Selektion für den internationalen Wettbewerb: Zwölf Filme aus zwölf Ländern bewerben sich um den mit 30 000 Franken dotierten Hauptpreis und die weiteren Preise des Festivals. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass nicht weniger als fünf dieser Filme von Frauen stammen. «Dearest Sister» aus Laos und «Honeygiver Among the Dogs» aus Bhutan sind gar die ersten Spielfilme, die in den beiden Ländern je von Frauen gedreht wurden.

Im Kurzfilm-Wettbewerb treten 19 Filme aus 15 Ländern an, die während des Festivals in drei Programmen gezeigt werden. Die Kurzfilm-Selektion sei eine Plattform für aufstrebende Talente und zeige gleichzeitig, dass der Kurzfilm ein eigenständiges und vollwertiges Genre sei, sagte Charles Grandjean von der Kurzfilm-Kommission des Festivals vor den Medien.

Alte und neue Gespenster

Thierry Jobin erinnerte noch einmal an die Themen der Pa­ral­lelsektionen, die das Festival schon früher bekannt gegeben hatte (die FN berichteten): In der Sektion Genrekino sind 18 Gespensterfilme aus aller Welt zu sehen: Der älteste, «The Ghost and Mrs. Muir», ist ein amerikanischer Klassiker aus dem Jahr 1947; der jüngste, «Bumbai Bird», ist ein indischer Film, der erst dieses Jahr fertiggestellt wurde und in Freiburg als Weltpremiere zu sehen ist. Die Sektion «Entschlüsselt» blickt in die Geschichte des Films, während die Sektion «Neues Territorium» nach Nepal schaut.

Eine Carte blanche erhalten schliesslich Freddy Bu­ache, der Gründer des Schweizer Film­archivs, der amerikanische Erfolgsautor Douglas Kennedy und die Westschweizer Journalistin Myret Zaki, die Komödien aus ihrer ägyptischen Heimat präsentiert.

Details und Vorverkauf ab sofort unter www.fiff.ch

Zahlen und Fakten

Das Interesse wird immer grösser

Das Filmfestival Freiburg wird immer erfolgreicher: 2016 kamen 42 000 Besucher – der vierte Rekord in Folge. Nun gelte es, die Zahlen zu stabilisieren, sagte die administrative Leiterin Giovanna Gar­ghentini Python. Das Festival hat ein Budget von rund 2,2 Millionen Franken, das zu zwei Dritteln mit Subventionen von Bund, Kanton, Gemeinde und Loterie Romande gedeckt wird. Um weniger abhängig zu sein, sucht das Festival ständig neue Sponsoren und hat neu den Fiff-Club, eine VIP-Mitgliedschaft, gegründet.

cs

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