Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«In England ist jeder Zweite Musiker»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Es ist etwa sieben Jahre her, da entdeckt der junge Isaac Evans–damals noch Schüler an der Privatschule Sesam in St. Wolfgang–an seiner Schule eine Gitarre und fängt aus purer Langeweile an zu spielen. «Ich dachte: ‹Das kann ja nicht so schwierig sein›, und fing einfach mal an», so Evans. Ohne Notenkenntnisse bringt er sich selbst in kurzer Zeit das Spielen bei und tritt in der Schule bereits vor Leuten auf.

Zwischen den Welten

Geboren wurde Evans in England, wo er auch seine ersten zehn Lebensjahre verbrachte. Dahin ging er nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit auch wieder zurück, um in Exeter im Südwesten Englands eine Musikschule zu besuchen. Dort konnte er seine Fähigkeiten perfektionieren. «Ich ging als Gitarrist in diese Schule und kam als Musiker wieder heraus», erklärt Evans den FN.

Seit acht Monaten lebt der heute 20-Jährige wieder in der Schweiz, wo er seine Musikerkarriere aufgleisen möchte. «In der Schweiz ist es einfacher, als Musiker Fuss zu fassen», sagt er. «Denn in England ist jeder Zweite Musiker.» Wenn er es schaffen sollte, sich in der Schweiz durchzusetzen und seine Musik weiterzuentwickeln, möchte er aber wieder zurück nach England. Denn nur dort fühle er sich richtig zu Hause.

«Alles soll perfekt sein»

Vor zwei Jahren hat Evans seine erste CD «Into the Depths» aufgenommen. Im selben Jahr folgte der Auftritt an den Highland-Games in St. Ursen, wo er seine Musik, die sich an Vorbildern wie Oasis oder Radiohead orientiert, erstmals der Sensler Öffentlichkeit vorstellen konnte. «Ich liebe es, auf der Bühne zu stehen, aber das ist nicht alles», so Evans. Genau so gerne verbringe er auch Zeit zu Hause und schreibe neue Lieder. Denn während er bei Live-Auftritten auch gerne mal Covers von bekannten Bands spielt, sollen auf seinen CDs stets nur selbst geschriebene Lieder zu hören sein.

Mittlerweile hat sich wieder genug Material für eine neue CD angesammelt. Etwa 30 neue Lieder habe er geschrieben. Bevor er sich aber daran mache, diese aufzunehmen und zu einer CD zusammenzustellen, wolle er noch weiter an ihnen feilen. «Ich möchte, dass alles perfekt ist, statt schnell etwas zusammen zu schustern, nur um etwas Taschengeld zu verdienen», sagt Evans. Welche Richtung er mit seinem zweiten Album einschlägt, konnte er aber schon sagen: Es werde deutlich poppiger werden als sein Erstling.

Einheit von Musik und Text

Beim Schreiben seiner Lieder lässt sich Evans gerne von allen möglichen Situationen inspirieren. «Früher ging es immer um eine Frau», erklärt er. So autobiografisch sind seine Texte heute nicht mehr. «Jetzt erzählen meine Texte von Situationen, die ich zwar nicht erlebt habe, die ich mir aber gut vorstellen kann. Sie sind weder frei erfunden, noch haben sie sich so ereignet.» Die Texte bilden eine Einheit mit der Musik. Beides zusammen solle Emotionen wecken. «Die Leute sollen beim Hören meiner Musik etwas spüren», so Evans.

Wie er sich seine Zukunft vorstellt, kann er noch nicht sagen. Wenn er einige neue Lieder aufgenommen habe, wolle er damit ganz sicher zu den Plattenfirmen gehen. Er will aber nicht zu viel planen, das könne man heutzutage als Musiker ja ohnehin nicht mehr. «Vielleicht werde ich ja morgen auf Youtube berühmt», witzelte er. 

Konzert: Maisingen bei den Senslern

A m ersten Mai tritt Isaac Evans im Gasthof St. Martin in Tafers auf. Das Konzert wird von «Wier Seisler» organisiert. Bei den Aufnahmen für seine CD spielte er neben der Gitarre auch Bass und Klavier und programmierte die Schlagzeugparts mit dem Computer. Beim Konzert wird er eine akustische sowie eine elektrische Gitarre mit im Gepäck haben und diese mithilfe eines Loopgeräts kombinieren. Die Zuschauer erwartet also ein Maisingen der besonderen Art. lr

Gasthof St. Martin, Tafers, Do., 1. Mai, 20 Uhr. Reservation unter: 026 494 11 03

Mehr zum Thema