Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

In freudiger Erwartung des Campus

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die 59 Stimmberechtigten und zahlreichen Gäste bekamen an der Jahresversammlung von Schwarzsee Tourismus fast ausschliesslich positive Dinge zu hören. Die Übernachtungen 2014 liegen mit 120 995 zwar unter dem Vorjahr, weil unter anderem das Militärlager nur noch knapp die Hälfte Gäste hatte als bisher.

Meilenstein für Schwarzsee

Doch sind die Aussichten für die kommenden Jahre mehr als rosig. Denn der Campus Schwarzsee, also die Umgestaltung der Militärkaserne in ein Ausbildungszentrum für Zivildienstleistende sowie in ein Sport- und Freizeitzentrum, soll eine Vielzahl von neuen Gästen in die Region bringen. Präsident Linus Hayoz bezeichnete diese Entwicklung als Meilenstein für die Zukunft von Schwarzsee.

Nicht von ungefähr hatte der Verein zwei Gäste an die Versammlung eingeladen, die dieses Projekt näher vorstellten. Pierre Ecoffey, Koordinationsleiter für das knapp 28 Millionen Franken kostende Projekt, konnte berichten, dass die Arbeiten am ersten der zwei Pavillons, in denen Zweier- und Viererzimmer entstehen, angefangen haben. Erfüllen sich die Hoffnungen in Bezug auf die Übernachtungen im künftigen Sport- und Freizeitzentrum, könnten jährlich rund 1,3 Millionen Franken eingenommen werden.

Sie sei happy, in ihren Bezirk kommen zu dürfen, sagte Barbara Wyssbrod, Leiterin des Zivildienstzentrums, das von Schwarzenburg nach Schwarzsee umzieht. «Wenn schon zügeln, dann an einen Ort, wo wir zuhause sind.» Im neuen Kurszentrum werden Zivildienstleistende während fünf Tagen auf ihr künftiges Einsatzgebiet in der Betreuung von Kindern, Betagten und Behinderten, in der Landschaftspflege oder für den Umwelt- und Naturschutz vorbereitet.

Bevor dieses neue Zentrum in Betrieb ist, dauert es aber noch eine Weile. Deshalb legte Tourismusdirektor Adolf Kaeser in seinem Jahresbericht den Fokus erst einmal auf den Rückblick auf das vergangene Jahr. Und es gab eine Menge kleiner Projekte und grosser Anlässe, die 2014 über die Bühne gingen. Er berichtete unter anderem von einer kleinen Umkleidekabine, die den Badestrand aufwertet, von der interaktiven Informationssäule, bei der sich Gäste rasch informieren können, vom Effort, für die Gäste die Langlaufpisten auf acht Kilometer auszuweiten und vom 30-Jahr-Jubiläum der Eispaläste.

Alpabzug als Höhepunkt

Als DEN Anlass bezeichnete Adolf Kaeser den Alpabzug Plaffeien. Die zehnte Ausgabe zählte zwischen 12 000 und 15 000 Besucher und war inklusive Hirtenbuch und Hirtengässchen ein voller Erfolg.

Heuer wird der Alpabzug in einen anderen Anlass eingebettet, nämlich in die dreitägige Freiburger Kilbi. Vom 25. bis 27. September dreht sich in Plaffeien alles um gluschtige Kilbimenüs und das gemütliche Zusammensein. Weitere Schwerpunkte im laufenden Jahr sind unter anderem der Schwarzsee-Schwinget vom 21. Juni, der wegen des Kasernenumbaus ausnahmsweise in Plaffeien stattfindet, sowie die Teilnahme der Tourismusorganisation an der Sensler Messe.

Neu ist auch Plasselb dabei

Die Versammlung unter der Leitung von Präsident Linus Hayoz hat einer Statutenänderung diskussionslos zugestimmt. Mit dieser wird das touristische Einzugsgebiet des Vereins erweitert: Neben Plaffeien, Oberschrot, Zumholz und Brünisried zählt nun auch Plasselb dazu. So wird der Tourismusverein nun auch für Übernachtungen in dieser Gemeinde die Kurtaxen erheben, aber auch die touristischen Angebote bewerben.

Zahlen und Fakten

Rechnung schliesst mit kleinem Gewinn

Die Rechnung 2014 von Schwarzsee Tourismus schliesst bei Aufwand und Ertrag von rund 571000 Franken mit einem Gewinn von 1683 Franken. Bei den Einnahmen machten die Kurtaxen rund 213000 Franken aus. Gemeinden und der Freiburger Tourismusverband steuerten 159000 Franken bei. Weitere Beiträge von rund 30000 Franken kamen von Gewerblern sowie Aktiv- und Passivmitgliedern. Rund 170000 Franken generierte der Verein durch Einnahmen aus eigener Kraft, Mieten, Verkäufe, Eigenleistungen und Veranstaltungen. Das Budget 2015 bewegt sich mehr oder weniger im gleichen Rahmen: Es sind Einnahmen und Ausgaben von rund 546500 Franken vorgesehen.im

Mehr zum Thema