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In ihrem Coutureatelier gibt es auch Platz für Hobbyschneiderinnen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Irmgard Lehmann

Ein massgeschneidertes Kleid ist wie ein handgeschriebener Brief, heisst es auf der Visitenkarte von Emerith Bächler. Doch wer verschickt heute noch handgeschriebene Briefe, und wer wagt es gar, eine Schneiderstube zu eröffnen? Wohl nur jene, die das Risiko nicht fürchten. Emerith Bächler, die einstige Krankenschwester, ist so eine.

Ein Jugendtraum

Mit der «Manufaktur für massgeschneiderte Damenbekleidung» wagt die 45-Jährige den Sprung in die Selbständigkeit und erfüllt sich einen Jugendtraum.

Einzelstücke auf Bestellung

Ihr Unternehmen nennt sie «Manufaktur», was im ersten Moment eher währschaft und bodenständig tönt. Doch dem ist nicht so. Kleider ab der Stange wird es im Atelier keine geben. Im Gegenteil. Die einstige Krankenschwester und Finanzfachfrau hat sich mitten in der Stadt in der Nähe des Gutenbergmuseums an bester Lage eingerichtet und in den renovierten, lichtdurchfluteten Räumen hängt ein topschickes, paillettenbesetztes Jacket auf der Büste. So quasi als Aushängeschild. Damit man weiss, was Emerith Bächler zu kreieren gedenkt: auf Bestellung ganz auf die Kundin zugeschnittene Einzelstücke schneidern. Im Voraus produzieren und verkaufen – wie es bisweilen üblich ist – das will sie nicht.

Im Atelier stehen zwei Nähmaschinen: die eine für die Couturière und die andere für Kundinnen (oder Kunden), die ihre Hose selber kürzen oder eine geplatzte Naht selber wieder in Stand setzen möchten. Auf Wunsch unter Anweisung der Schneiderin.

Die kleine Schule der Schneiderei, und das ist wohl einzigartig in der Stadt. So kann sich frau die oft recht hohen Umänderungskosten ersparen.

Vergleich mit der Garage

Aber wie kommt die Couturière überhaupt auf so eine Idee? Die sei ihr in einer Garage in Zürich eingefallen, erzählt sie. In der Garage können Autobesitzer ihren Wagen selber warten. «Ich habe mir gedacht, dass sich eine Schneiderstube für das ?Selbermachen? doch bestens eignen könnte.»

Vor zwei Wochen hat Emerith Bächler ihre Manufaktur eröffnet in der Überzeugung, dass ein handgefertigtes, unverwechselbares Kleid immer noch seinen Stellenwert hat: «Ein Kleid ist immer Ausdruck der Persönlichkeit», sagt sie.

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