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«In keiner Sportart bewegt man sich so allumfassend wie in der Gymnastik»

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Autor: karin aebischer

Gesundheitsbewusst, neugierig, motiviert, kontaktfreudig und treu: So beschreibt Eva Decorvet die bewegungswilligen Rentnerinnen und Rentner von heute. Die Verantwortliche der Abteilung Sport bei der Pro Senectute Freiburg ist davon überzeugt, dass es für viele Seniorinnen und Senioren heute zur Lebensphilosophie gehört, sich auch im Alter zu bewegen.

Weil Ärzte schon vor Jahrzehnten die Wichtigkeit der Bewegung im Alter erkannt haben, hat die Pro Senectute 1969 ihr Sportangebot lanciert. «Damals hatte der Sport jedoch nicht die gleiche Bedeutung wie heute, weil viele Leute körperlich gearbeitet haben», sagt Eva Decorvet.

Rasante Entwicklung

Im Kanton Freiburg hielt die Gymnastik der Pro Senectute relativ rasch in allen Bezirken Einzug. 1000 Turnerinnen und Turner nutzten jeweils die Angebote. Auch heute noch besuchen rund 1000 Seniorinnen und Senioren die Gymnastikstunden, 1500 weitere bewegen sich in anderen Sportkursen.

«Das Angebot in der Gymnastik hat sich nach den Bedürfnissen der Senioren entwickelt», meint Eva Decorvet rückblickend. Mit Rückengymnastik, einer sanften Gymnastik, einem spezifischen Männerprogramm usw. habe sich das Programm stark spezifiziert. «Es gibt keine andere Sportart, in der man den Körper so allumfassend bewegt.»

Kontakte knüpfen

Bei der Pro Senectute Freiburg sind es denn auch schon mal die Senioren selbst, die neue Kursangebote vorschlagen. Auf diese Weise sei zum Beispiel der Feldenkrais-Kurs in Düdingen entstanden. «Die Seniorensportler sind sehr neugierig und wollen Sportarten kennenlernen, zu deren Ausübung sie vor der Pension keine Zeit hatten.» Bei vielen sei zudem das Bedürfnis nach neuen sozialen Kontakten gross. «Das ist ein enorm wichtiger Aspekt, bei uns gibt es nur Gruppenprogramme.» Und auch wer nicht mehr mitturnen könne, werde immer noch zu den Anlässen eingeladen.

Nicht konkurrenzieren

150 ausgebildete Seniorensportleiterinnen und -leiter sind derzeit für die Pro Senectute Freiburg im Einsatz, 84 davon in der Gymnastik (siehe Kasten). «Wir wollen die bestehenden Vereine in den Gemeinden mit unserem Angebot nicht konkurrenzieren», betont Eva Decorvet, die selbst seit 32 Jahren in der Abteilung Gymnastik und Tanz des TSV Düdingen als Leiterin tätig ist. «Vielmehr sollen unsere Programme eine Ergänzung dazu sein.»

Damit die Pro Senectute möglichst viele Leute erreicht oder umgekehrt ein Dorfverein schnell passenden Ersatz für einen fehlenden Leiter findet, wurden in einigen Gemeinden sogar Zusammenarbeitsverträge gemacht. «Wir sind in einem boomenden Markt», ist Eva Decorvet überzeugt.

Am kommenden Freitagnachmittag blickt die Pro Senectute Freiburg zusammen mit allen Gymnastikgruppen in einer Feier in der Festhalle St. Leonhard auf die vergangenen 40 Jahre zurück. Auch Staatsrätin Isabelle Chassot wird der Feier beiwohnen.

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