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In letzter Minute das Maximum erreicht

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Autor: Marc Kipfer

«Irgendwann haut das mit den 72 Punkten hin!» Mit dieser Überzeugung hat Roland Häfeli schon an mehreren Feldschiessen gute Resultate geschossen. Jetzt weiss der Landwirt aus Ulmiz, dass ihn sein Gefühl nicht getäuscht hat: Häfeli ist neuer Schützenkönig des Seebezirks. In der zweitletzten Serie des Feldschiessens in Courtion traf er 18-mal in die Mitte und holte als Einziger das Punktemaximum, von dem insgeheim wohl die meisten der 1372 angetretenen Schützen geträumt haben.

Dabei hat der 34-jährige Häfeli gar nicht besonders viel geübt. «Ich hatte berufsbedingt fast keine Zeit gefunden», sagte er am Sonntagabend, während er von anderen Schützen mit Gratulationen zugedeckt wurde und sein Handy sich mit SMS füllte. «Am Samstagvormittag habe ich noch zehn Schuss geübt», gab Häfeli immerhin zu. Und in den Schiesswettkämpfen zuvor habe er festgestellt, dass seine Formkurve nach oben zeige.

Als Häfeli auf die letzten zwei Punkteanzeigen wartete, erlaubten sich die Zeiger bei seiner Scheibe einen kleinen Scherz: Sie zeigten vorerst zwei Dreier an, um das Resultat sogleich zu korrigieren. «Das gehört wohl ein bisschen dazu», schmunzelte der glückliche Schützenkönig.

Weniger Pistolenschützen

Glücklich waren auch die Verantwortlichen beim Schützenbund des Seebezirks. Präsident Hans Etter konstatierte, dass das Wetter an diesem Wochenende mitgespielt habe. «Darauf waren wir angewiesen, weil das Feldschiessen etwas abseits im unteren Seebezirk stattfand». So hätten nicht nur der harte Kern der Vereinsschützen, sondernauch viele Amateurschützen den etwas weiteren Weg nach Courtion in Kauf genommen. Die um 108 Schützen geringere Teilnehmerzahl als im Vorjahr überraschte Etter nicht. Mit dem Rückgang von 80 Teilnehmern bei den Pistolenschützen hätte er allerdings nicht gerechnet. «Die sind sonst eher dafür bekannt, eine weitere Anreise nicht zu scheuen.»

Altbekannte Kategoriensieger

An der Siegerehrung vom Sonntagabend tauchten auch ein paar bekannte Namen auf: Bei den Veteranen gewann Elmar Mooser mit 69 Punkten. Für den Schützenkönig von 1983 war es bereits der dritte Titel in dieser Kategorie. Dasselbe Resultat schoss Nicole Schmutz, die somit zum zweiten Mal nach 2008 beste Frau wurde.

Hintere Reihe v.l.: Dominik Bucheli, bester Jugendlicher; Daniel Maeder, Waffensieger Stgw 57; Sascha Goetschi, Waffensieger Karabiner;Adrian Lehmann, bester Junior 25/50 m. Vordere Reihe v.l.: Elmar Mooser, bester Veteran; Ramona Sahli, beste Juniorin; Roland Häfeli, Schützenkönig; Anina Stalder, beste Jugendliche 25/50 m; Eliane Hug-Baula, beste Dame 25/50 m; Nicole Schmutz, beste Dame.Bild mk

Champions-Final: Neuer Wettkampf hat vielen gefallen

Erstmals hat es am Feldschiessen des Seebezirks nicht nur einen Schützenkönig, sondern auch einen Sieger des Champions-Finals gegeben. Markus Gutknecht von der Sektion Kerzers ist der Erste, der diesen neu geschaffenen Wettkampf gewonnen hat. In einem verkürzten Programm von zwölf Schuss setzte er sich gegen den jeweils besten Schützen oder die beste Schützin der anderen 28 Sektionen durch. Im Champions-Final herrschte ein ähnlich hohes Niveau wie am Feldschiessen insgesamt. Gutknecht leistete sich einen einzigen 3-Punkte-Schuss, sein Verfolger Cédric Imhof (Wallenried) deren zwei. Die knappe Entscheidung war nicht das einzige, was Schützenbund-Präsident Hans Etter an der neuen Kategorie gefiel: «Der Champions-Final hat viele Zuschauer angelockt», berichtete er stolz. Weil sich auch die Schützen rege beteiligten – nur drei Qualifizierte hatten sich abgemeldet – sei er «sehr, sehr begeistert», sagte Etter.

Weil der Champions-Final vielen gefallen hat, wird er 2012 in Ried bei Kerzers garantiert eine Fortsetzung erleben, wie der Schützenbund ankündigte. Der Wettkampf soll dann noch mehr Publikum anziehen, weil das Feldschiessen zentraler im Bezirk stattfindet. mk

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