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In neuem Look beim Team der Stunde

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Die ersten Runden der Saison 2012/13 hatten bereits die eine oder andere Überraschung parat. Oder wer hätte damit gerechnet, dass Zug noch ohne Punkte am Tabellenende liegen würde und dass die Lakers mit zwei Siegen gegen die ZSC Lions und den HC Davos in die Meisterschaft starten würde?

 Für Gottéron-Trainer Hans Kossmann sind die ersten Resultate Bestätigung dafür, dass die Liga noch enger zusammengerückt ist. «Rapperswil war auf den Transfermarkt aktiv. Es gibt in der Schweiz immer mehr gute Spieler, welche keinen Platz bei den ganz grossen Teams finden. So werden auch die vermeintlichen schwächeren Mannschaften besser.» Deshalb sei der gute Auftakt der St. Galler für ihn keine Überraschung, so Kossmann weiter. «Die Lakers haben einen Weg gefunden, Davos und die ZSC Lions zu bezwingen. Wir müssen am Freitag deshalb von Beginn weg wachsam sein und intelligent spielen.» Damit meint der Kanada-Schweizer in erster Linie, dass sein Team nicht kopflos nach vorne stürmen dürfe. «Davos etwa verlor zahlreiche Pucks an der offensiven blauen Linie und lief dann gegen die Lakers in Konter. Dies müssen wir verhindern.»

Bykow zwei Spiele gesperrt

Weil Andrei Bykow nach seiner Matchstrafe, die er für einen Check gegen den Kopf von Berns Martin Plüss kassiert hatte, gestern von Nationalliga-Einzelrichter Reto Steinmann für zwei Spiele gesperrt wurde, muss Kossmann seine Linien zwangsläufig umstellen. Simon Gamache gibt nach auskurierten Hand- und Adduktorenverletzungen sein Saisondebüt und wird an der Seite von «Spezi» Christian Dubé und Adam Hasani stürmen. Während die Linie mit Sandy Jeannin, Mike Knoepfli und Pavel Rosa als einzige unverändert bleibt, gesellt sich Benjamin Plüss neu an die Seite von Cédric Botter und Jan Cadieux. Tristan Vauclair und Melvin Merola spielen in einer Sturmreihe mit Greg Mauldin, der vom Flügel auf die Centerposition wechselt. «Ich habe vergangene Saison in der AHL das eine oder andere Mal diese Rolle innegehabt», sagt der Amerikaner. «Ich mag es, Bullys zu spielen. Ansonsten ändert sich nicht viel, ausser, dass ich noch mehr Defensivaufgaben übernehmen werde.»

 Heins oder Kwiatkowski?

Man habe diese Woche mit den neu formierten Linien auf das Spiel in Rapperswil hingearbeitet, so Kossmann. «Vauclair wird eine offensivere Rolle spielen. Aber so lange Julien Sprunger ausfällt, haben wir im Angriff nun einmal ein Loch.» Der Trainer hofft, dass Gamache seine Offensive befeuern kann, nachdem der Abschluss in den beiden Partien gegen Biel und Bern noch eine Schwäche gewesen war.

Aufgrund des Stürmermangels–Bykow gesperrt, Sprunger (eine Rückkehr könnte nächstes Wochenende zum Thema werden), Sutter und Brügger verletzt–war klar, dass Gottéron mit drei Ausländern in der Offensive agieren wird. Folglich ist einer der beiden kanadischen Verteidiger Shawn Heins und Joel Kwiatkowski überzählig. Hans Kossmann wollte gestern nicht verraten, auf welchen er verzichten wird. Ein Blick auf das Powerplay-Training hat aber gezeigt, dass es aller Voraussicht nach SCB-Zugang Kwiatkowski treffen wird.

 

Comeback: Gamache erwartet von sich Tore

E rstmals in seiner Laufbahn verpasste Simon Gamache einen Teil der Saisonvorbereitung. Zunächst zog er sich in einem Testspiel einen Handbruch zu, dann laborierte er an einer Adduktorenverletzung. «Jetzt bin ich froh, dass es auch für mich endlich losgeht», freut sich der Kanadier. «Trotz der Blessuren bin ich praktisch bei hundert Prozent meines Leistungsvermögens. Es wird wohl ein paar Shifts benötigen, bis ich wieder im Spiel bin, aber die Tatsache, dass ich die Stärken meiner Teamkollegen kenne, macht die Sache um einiges leichter.»

Lockout – na und?

Was der Kanadier in den ersten beiden Partien von der Tribüne aus gesehen hat, will er nicht bewerten. «Es sind erst zwei Spiele gespielt. Gegen Biel haben wir getan, was wir tun mussten. Wir sind das talentiertere Team und haben die Punkte geholt. In Bern entschieden wie so oft Details. Die Berner haben gewartet und dann zugeschlagen. Wir hingegen nutzten unsere Chancen nicht.» Gamache ist klar, dass genau dies aber von ihm erwartet wird – bereits heute in Rapperswil. «Ich selbst erwarte als Erster von mir, dass ich Tore schiesse», setzt sich der Stürmer unter Druck.

Dass zahlreiche NHL-Spieler wie Mark Streit oder Jason Spezza dank dem Lockout in die Schweiz wechseln, interessiert Simon Gamache nur am Rande. «Eine Mannschaft hat noch nie nur aus einem Spieler bestanden. Und wie lange werden sie bleiben? Eine Woche? Einen Monat? Oder zwei Monate? Anders würde der Fall liegen, wenn der Lockout die ganze Saison dauern würde. Dann könnte es die Meisterschaft beeinflussen. Aber auch dann hinge viel davon ab, ob ein Spieler überhaupt zum Team passt.»

Wohl nicht zuletzt aus Eigennutz befürwortet Simon Gamache deshalb die Politik Gottérons, zumindest vorderhand auf ein Engagement eines NHL-Spielers zu verzichten. «Wir sind schon fünf Ausländer in Freiburg. Niemand ist zufrieden, wenn er nicht spielen kann. Deshalb finde ich es gut, dass alles beim Alten bleibt.» fs

Der heutige Gegner

Fakten zu Rapperswil-Jona

• Goalie David Aebischer weist nach zwei Spielen eine Fangquote von 94,2 Prozent auf.

• Mit dem Amerikaner Robbie Earl sowie den Slowaken Juraj Kolnik und Peter Sejna verpflichteten die Lakers drei neue ausländische Stürmer. Geblieben ist Verteidiger Derrick Walser (Ka).

• NHL-Star Jason Spezza (Ottawa) trifft am 27. September in Rapperswil ein.

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