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«In Salavaux ist es fast wie in Südfrankreich»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ein Boot tuckert weit draussen auf dem See, ein Junge kommt am nördlichen Ende des Strandes von Salavaux mit dem Fahrrad entgegen. Ein Mann ruht sich im Liegestuhl aus, am Boden liegt ein grünes Kesseli, das mit einem Krokodil bedruckt ist. Der Sand ist schon etwas kälter geworden. Am Westufer wird es früh schattig. Ein älterer Herr steigt aus dem Wasser und meint: «Äs erfrüscht!»

Planschen wie am Meer

Zufällig treffen die FN Telebärn-Moderatorin Michelle Renaud mit ihrer Tochter Maxine und Ferienkind Uma. Sie sind extra aus dem Emmental angereist und verbringen den Nachmittag mit einer Familie aus Ried. «Wir haben Salavaux diesen Sommer wiederentdeckt und sind nun schon zum zweiten Mal hier», sagt Renaud. Die Badegäste wohnen 1000 Meter über Meer und geniessen das beinahe mediterrane Klima am See. «Fast wie in Südfrankreich», lacht sie. «Dafür nehmen wir die fünf Viertelstunden Autofahrt gern in Kauf.» Die Kinder geniessen das Strandfeeling und das «Böötlen».

Sanfter Tourismus

Eine Bachstelze fliegt das Ufer an, wippt mit dem Schwanz und schwirrt wieder davon. Etwas weiter vorne wirft eine Spaziergängerin einen Stock ins Wasser, dem ihr Hund nachhechtet. Badegäste spielen Strandtennis. Die Gäste des Restaurants Chez Rosemarie geniessen ein kühles Bier, Musik liegt in der Luft. Manchmal sieht man vom Strand aus sogar die Alpen: In Salavaux hat man den «Füfer und’s Weggli».

Wellen rauschen, Wind bläst den Passanten auf dem Uferpfad ins Gesicht. Man hat für einen kurzen Moment das Gefühl, in einem Bild aus der Epoche der Romantik zu wandern. Mitten im Grünen hat es Stellplätze für Boote und einen kleinen Verleih von Kajaks und Kanus. Zahlreiche Schilder weisen darauf hin, dass das ganze Ufer ein Naturschutzgebiet ist. Nach dem Motto «Schütze, was dir lieb ist» sind zehn Verhaltensregeln dreisprachig aufgeführt und mit heiteren Cartoons illustriert.

Bunte Holzhäuschen

Im Dickicht verstecken sich mehrere kleine, bunte Ferienhäuschen aus Holz. Sie sehen ein wenig wie russische Datschen aus und heissen «Villa Mugerli» und «Basilisk». Aus einem der Gärtchen tönen Stimmen. Eine Familie aus Münchenbuchsee ist gerade dabei, den Grill anzufeuern. «Früher waren dies Bootshäuser, später mussten sie wegen des Naturschutzgebiets zurückversetzt werden», sagt der Mann. Auch durfte nur begrenzt gerodet werden. Die Frau lädt dazu ein, das rote Häuschen mit Giebeldach zu besichtigen. Holzstufen führen auf die Veranda. Im kleinen Innenraum befinden sich zwei Kajütenbetten und ein Esstisch. Eine Mini-Küche, ein WC und eine einfache Dusche sind auch vorhanden. Im Garten stehen ausserdem Zelte: Die Familie ist mit vier Kindern angereist. Das Haus gehört Verwandten; mit ihnen und einer weiteren Familie wechseln sie sich während der Sommerferien im Zehn-Tages-Turnus ab. «Sobald es kälter wird, ist es hier sehr feucht», sagt die Frau. «Ohne Faserpelzjacke und Wolldecke kann man nicht mehr draussen sitzen. Es lohnt sich dann eigentlich nicht mehr, hier zu sein.»

Am Seeufer ist ein älteres Paar in Rosa und Grau beim Nordic Walking. Mit Angelruten ausgerüstete Buben warten darauf, dass ein Fisch anbeisst. Der Pfad biegt rechts Richtung Strasse ab. Reiterinnen kommen aus einem Waldstück. Und schon ist die fünfte Wanderetappe der Murtensee-Tour beim Campingplatz Avenches ist zu Ende.

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