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In sechs Wochen ein «Casino-Paket» schnüren

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Ob im Kanton Freiburg ein, zwei oder gar kein Casino stehen wird, dies wird Bern entscheiden. Konzessionsgesuche müssen vor dem 30. September 2000 bei der eidgenössischen Spielbankenkommission eingereicht werden. Der Staatsrat wird danach Gelegenheit erhalten, zu den in seinem Kanton eingegangenen Gesuchen Stellung zu nehmen. Damit sich der Kanton Freiburg möglichst umfassend auf seine Stellungnahme vorbereiten kann, hat die Polizeidirektion kürzlich allfällige Interessenten im Amtsblatt aufgerufen, sie bis zum 30. April 2000 über ihre Projekte zu informieren.

Mit interessierten Betreibern
von Casinos verhandeln

Das Steuerungskomitee für ein B-Casino in der Stadt Freiburg will diesem Aufruf auch nachkommen. «Wir gehen verschiedene Interessenten an, die ein Casino betreiben wollen, und möchten mit ihnen verhandeln», erklärt der Präsident des Steuerungskomitees, Oberamtmann Nicolas Deiss, gegenüber den FN. Innerhalb von sechs Wochen will das Komitee ihr «Casino-Paket» zusammenbringen. «Wir werden dabei das Interesse des gesamten Kantons im Auge behalten. Vor allem möchten wir einen Casino-Streit vermeiden», fügt Nicolas Deiss bei. Er lässt dabei durchblicken, dass sich der Kanton Freiburg so verhalten muss, um wenigstens eine Konzession auf sicher zu haben.

Nicolas Deiss kann sich aber auch zwei Casinos im Kanton vorstellen. Das Casino der Stadt Freiburg jedoch soll einen Teil der Betriebskosten des geplanten Theaters in Freiburg und des Zentrums für zeitgenössische Kunst in Villars-sur-Glâne decken.
Bekanntlich sind mehrere Gesellschaften am Betrieb eines Casinos in der Stadt Freiburg interessiert. Die Düdinger Firma Escor AG möchte ein Casino auf der Schützenmatte, die in Belfaux beheimatete Proms im Park-Hotel, eine französische Gesellschaft (u.a. Betreiberin des Casinos von Saxon) im Werkhof eröffnen. Aber auch die «Romande des Jeux» hat verlauten lassen, dass sie in Freiburg ein Casino betreiben möchte, ohne aber ein Projekt präsentieren zu können.
Die Vereinigung der fünf Gemeinden der Agglomeration Freiburg, vertreten durch das Steuerungskomitee, ist selber nur an einer Standortkommission interessiert, will aber eng mit einem Casino-Betreiber zusammenarbeiten, damit ein Teil des Gewinns ins Theater resp. Zentrum für zeitgenössische Kunst fliesst.

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