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In wenigen Schritten zum Lebensretter

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1000 – dies ist nicht etwa die Einwohnerzahl eines Schweizer Dorfes, nein, es ist die Anzahl Menschen, die in der Schweiz jährlich an lebensbedrohlichen Blutkrankheiten wie Leukämie erkranken. Für viele von ihnen ist die allerletzte Hoffnung eine Blutstammzellspende. Die Suche nach einem passenden Spender ist aber teilweise sehr schwierig, wie Rudolf Schwabe, Direktor der Blutspende SRK Schweiz AG erklärt. «Voraussetzung für den Erfolg einer Transplantation ist die Übereinstimmung der Gewebemerkmale von Spender und Empfänger. Hierbei gibt es mehrere Milliarden Kombinationen, wodurch die Suche nach einem passenden Spender häufig sehr schwierig ist», so Schwabe.

 Die Wahrscheinlichkeit, innerhalb der Familie einen Spender zu finden, ist mit 20 bis 30 Prozent recht klein, darüberhinaus finden angesichts der heutigen Spenderrate nur gerade einmal 75 Prozent der Patienten rechtzeitig einen Spender. Wie schwierig die Suche teilweise ist, zeigt sich nicht zuletzt auch an den vielen, von Betroffenen initiierten Spendenaufrufen, welche die Blutspende AG des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) jeweils tatkräftig unterstützt. Um jedem Patienten helfen zu können, wären weitere Registrierungen nötig.

Zu wenig bekannt

Doch wieso lassen sich angesichts dieser Notlage nicht mehr Menschen als Spender registrieren? Gemäss Rudolf Schwabe hat dies vor allem mit dem niedrigen Bekanntheitsgrad der Blutstammzellspende zu tun. Um die Spenderanzahl noch weiter zu erhöhen, versucht die Blutspende SRK indes, mit Hilfe von Social Media, der Presse, aber auch durch diverse Events, auf das Thema Blutstammzellspende aufmerksam zu machen.

Registrierung als Spender

Als Blutstammzellspender registrieren kann man sich online unter: www.sbsc.ch/registrierung. Die Registrierung als Spender ist recht simpel, man füllt einen Fragebogen aus und erhält dann per Post einen Wattestäbchentest. Um Spender und gleichzeitig potenzieller Lebensretter zu werden, muss man gewisse Kriterien erfüllen. Einerseits muss man ein Mindestkörpergewicht von 50 Kilogramm aufweisen und gleichzeitig zwischen 18 und 55 Jahre alt sein. «Ausschlusskriterien sind zudem schwere Infektionskrankheiten, Herzinfarkt oder Krebserkrankungen», so Rudolf Schwabe. Mithilfe von zwei Verfahren kann die Blutstammzellspende durchgeführt werden, einerseits durch die Spende peripherer Blutstammzellen, die in der Schweiz häufiger angewandt wird, anderseits durch die Knochenmarkspende. Noch vor der Blutstammzellspende wird der potenzielle Spender in einem Gespräch mit einem Arzt über die Vorgehensweisen und die allfälligen Nebenwirkungen aufgeklärt.

Jeder kann helfen

Tatsache ist, jeder und jede–ob nun als Privatperson oder Organisation–kann beim Kampf gegen Leukämie helfen, ob nur schon durch das Ansprechen des Themas Blutstammzellspende, die Registrierung als Spender oder aber durch eine Geldspende. Denn mit jeder finanziellen Spende und jeder Registrierung als Spender steigt für einen Menschen auf dieser Welt die Chance, sein Leben weiterzuleben.

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