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Industrie auf Wachstumskurs

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Das laufende Jahr sollte sich als «gut bis sehr gut» erweisen. Dieser Meinung sind 44 Prozent der Teilnehmer der Konjunkturumfrage vom Frühjahr, welche die Handels- und Industriekammer Freiburg unter ihren Mitgliedern durchgeführt hat, wie sie am Mittwoch in einem Communiqué vermeldete. Nur 13 Prozent der Unternehmen erwarten ein «schwieriges bis sehr schwieriges» Geschäftsjahr 2018.

Die Beschäftigung wächst deutlich, insbesondere im Industriesektor, der in den vergangenen Jahren einen starken Personalabbau zu verzeichnen hatte. Auch die Investitionen nehmen zu. Der starke Franken zählt inzwischen nicht mehr zu den wesentlichen Besorgnissen der Unternehmen. Die Konkurrenzsituation, die weiterhin die Margenverbesserung beeinträchtigt, und die Rekrutierungsschwierigkeiten zeichnen sich als die derzeitigen Hauptsorgen der Arbeitgeber ab.

Der Industriesektor entwickelte sich eher verhalten: 30  Prozent der Umfrageteilnehmer berichten von schwierigen Geschäften im vergangenen Jahr, während im Dienstleistungssektor nur jedes fünfte Unternehmen darüber klagt. Für 2018 zeigt sich die Industrie jedoch merklich optimistischer: Nur 17 Prozent aller befragten Unternehmen erwarten ein schwieriges Jahr. Im Dienstleistungssektor waren zehn Prozent dieser Ansicht.

Steigende Umsätze

Die Umsätze in der Industrie nehmen seit dem vergangenen Jahr wieder zu. 53 Prozent berichten über eine Steigerung, 21 Prozent über einen Rückgang. 28 Prozent beurteilen die Situation als stabil. Im Dienstleistungssektor sprechen 49  Prozent von Verkaufszuwächsen im 2017, 16 Prozent von einem Rückgang und 35  Prozent von einer unveränderten Situation. Die Gewinne bleiben jedoch dahinter zurück – sowohl in der Industrie, wo für 2017 nur 36 Prozent eine Steigerung erkennen, als auch im Dienstleistungssektor, wo dies 38 Prozent taten.

Die Beschäftigung nimmt zu

Diese Prozentsätze werden in diesem Jahr vermutlich nur leicht ansteigen: 41 Prozent der Industrieunternehmen stellen sich auf eine verbesserte Rentabilität ein, im Dienstleistungssektor sind es 39 Prozent. Im sekundären Sektor erwartet mehr als jedes vierte Unternehmen – nämlich 26 Prozent – in diesem Jahr eine sinkende Rentabilität. Im Dienstleistungssektor sind es 21 Prozent.

Zwar bleibt die Höhe der Gewinne für einen nicht unwesentlichen Teil der Freiburger Unternehmen besorgniserregend. Der Geschäftsaufschwung zeigt sich dennoch in der Schaffung von Arbeitsplätzen. 34 Prozent der Industrieunternehmen äussern die Ansicht, ihren Personalbestand in diesem Jahr erhöhen zu wollen, während nur elf Prozent einen Stellenabbau planen. Im Dienstleistungssektor kündigen 29 Prozent der Umfrageteilnehmer zusätzliche Arbeitsplätze an, während sechs Prozent eine Verringerung des Personalbestands vorsehen. Ein Drittel der Unternehmen plant in diesem Jahr höhere Investitionen als im vergangenen Jahr.

Die Umfrage wurde vom 19.  Februar bis 16. März von der Handels- und Industriekammer unter ihren Mitgliedern durchgeführt. Die Teilnahmequote beläuft sich auf 26,5 Prozent, dies entspricht 283 Antworten.

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