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Informatikchef wirft das Handtuch

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Roland Marro, seit Mai 2001 Direktor des Amts für Informatik und Telekommunikation (ITA) des Kantons Freiburg, hat beschlossen, von seinem Amt zurückzutreten und sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. Dies teilte der Staatsrat gestern Nachmittag mit. Marros Entscheid sei vor dem Hintergrund des angespannten Klimas im Amt zu verstehen, erklärte Finanzdirektor Georges Godel auf Anfrage.

Der Rücktritt habe indirekt zu tun mit der Administrativuntersuchung, die im Zusammenhang mit einem schwerwiegenden Computerdiebstahl steht. Diese wurde Ende letzten Jahres begonnen. Der mutmassliche Täter arbeitete als Sektorchef beim ITA. Nach Beginn der strafrechtlichen Untersuchungen durch die Staatsanwaltschaft hatte es im Amt zu rumoren begonnen. Es wurde interne und externe Kritik laut. «Wenn so viele Gerüchte im Umlauf sind und so viel geredet wird, ist es nicht einfach, ein Amt zu führen», erklärte Godel die Situation.

Nachfolger wird gesucht

Zwar lägen ihm die Ergebnisse der Administrativuntersuchung seit einigen Tagen vor, so Godel, doch er habe sie noch nicht analysiert und könne deshalb auch noch keine Massnahmen ergreifen. Es sei ihm aber wichtig, zu betonen, dass aus Marros Kündigung keine Rückschlüsse auf die Ergebnisse der Untersuchung gezogen werden könnten.

Marro wolle sich nun beruflich neu orientieren, schreibt der Staatsrat. Er steht dem Kanton noch bis zu drei Monate zur Verfügung. Godel ergänzte, dass er eine baldige Interimslösung anstrebe und die Stelle des Direktors des ITA umgehend ausgeschrieben werde. Er sei zuversichtlich, dass nun Ruhe einkehren werde in das Amt. fca

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