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Informatikräume statt Innenhof

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Untertitel: Die Erweiterung der OS Marly und die als Aufführungssaal konzipierte Aula sind offiziell eröffnet

Autor: Von CAROLE SCHNEUWLY

Vor 50 Jahren habe man in der Schule noch gelernt, wie man ein Telefon abnehme, heute lernten die Schüler den Umgang mit der Informatik. Mit dieser Feststellung illustrierte Staatsrätin Isabelle Chassot, auf welche Weise technologische Entwicklungen den Schulunterricht verändern.

Drei neue Informatiksäle, einerseits für den Unterricht, andererseits aber auch für individuelle Arbeiten, sind denn auch ein wichtiger Teil der Erweiterung der OS Marly, die am Donnerstag offiziell eröffnet wurde. Zudem wurde jedes Klassenzimmer mit Computer und Beamer ausgerüstet. Neu ist auch ein geräumiger und heller Raum für den Zeichenunterricht. Aus dem ehemaligen Zeichnungszimmer wurde ein modern eingerichteter Biologieraum. Die vor 25 Jahren in Betrieb genommene Küche wurde vollständig renoviert, ebenso wie das Berufsberatungszentrum und die Bibliothek.
Prunkstück ist die völlig neu gestaltete Aula mit über 290 bequemen Sitzplätzen, die künftig auch als Aufführungssaal und kulturelles Zentrum für die ganze Region dienen soll. Hier wurde speziell auf eine gute Akustik geachtet – einen ersten Eindruck davon vermittelten anlässlich der Feier der Schulchor und die Instrumentalgruppe der jungen Gérinia mit ihren musikalischen Darbietungen.

Die «verrückte Idee» eines Direktors

Die Arbeiten haben in den Sommerferien 2004 begonnen und wurden während des vergangenen Schuljahres kontinuierlich weitergeführt. Insgesamt hat das Projekt 4,3 Millionen Franken gekostet. «Eine Schule mag teuer sein», sagte Direktor Michel Pittet, «aber sie ist keine Verschwendung.» Es sei die Aufgabe der Erwachsenen, für die Jugendlichen möglichst gute Lernbedingungen zu schaffen. Die Ausbildung der Jugend sei wichtig für die Zukunft einer Gesellschaft, betonte auch Nicolas Deiss, Oberamtmann des Saanebezirks und Präsident des OS-Verbands Saane-Land und Haut-Lac.

Francis Maillard, Syndic von Marly, erinnerte kurz an die Geschichte der vor über 30 Jahren eröffneten Schule. Die Schülerzahlen seien stetig gestiegen und würden dies auch weiter tun. Eine Erweiterung des Gebäudes sei deshalb unumgänglich gewesen, und die «verrückte Idee» von Schuldirektor Pittet, diese Erweiterung im Inneren, in einem ungenutzten Innenhof, vorzunehmen, sei gerade recht gekommen. Zwei der drei neuen Informatiksäle sowie das Zeichnungszimmer sind in diesem ehemaligen Hof entstanden.

Harmonierende Ammänner

Max Brügger, zuständiger Gemeinderat in Le Mouret, nutzte die Gelegenheit, um auf die gute Zusammenarbeit der neun beteiligten Gemeinden (Marly, Le Mouret, Arconciel, Ependes, Ferpicloz, Pierrafortscha, Senèdes, Treyvaux und Villarsel-sur-Marly) zu verweisen.

Die Ammänner der neun Gemeinden bewiesen am Donnerstag auf ihre Weise, wie gut sie harmonieren: mit einer unterhaltsamen Darbietung, die davon handelte, dass sie sich nicht einigen konnten, wer die Rede zur Eröffnung halten durfte, und die damit endete, dass jede und jeder einen Satz beitragen durfte.

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