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Infos zu Berufen stehen allen offen

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Neues Berufsinformationszentrum in der Stadt Freiburg eingeweiht

Wie das kantonale Amt für Schul- und Berufsberatung in einer Pressemitteilung festhält, sei die Initiative, ein öffentliches Berufsinformationszentrum (BIZ) zu schaffen, aus der Feststellung heraus entstanden, dass sich seit einigen Jahren immer mehr Personen aus dem ausserschulischen Bereich an die Berufsberatung wendeten: Jugendliche ohne berufliche Eingliederung, Lehrlinge und Lehrtöchter mit einem zweiten Ausbildungsziel, Erwachsene mit Weiterbildungsbedürfnissen, vor einer Neuorientierung Stehende oder Stellensuchende.

Grund dafür seien unter anderem komplexer werdende Ausbildungswege sowie die zunehmende Anzahl von Weiter- und Fortbildungskursen. Die ausserschulische Bevölkerung stelle so heute – wie auch Staatsrat und Vorsteher des kantonalen Erziehungsdepartementes Augustin Macheret in seiner Einweihungsansprache bemerkte – mehr als dreissig Prozent der bei Berufsberatungsstellen Ratsuchenden dar.

Mappen, Videos, CD-Roms, Internet

Um dieser Informationsnachfrage von Seiten nicht mehr Schulpflichtiger entgegen zu kommen, habe sich ein BIZ ausserhalb der Schulhäuser aufgedrängt, in welchem der Bevölkerung «einfach und bequem zu allen Informationen Zugang» (kantonales Amt für Schul- und Berufsberatung) geboten werde. Die Tatsache, dass Berufsberatungsstellen ansonsten vorwiegend in den Gemäuern von Orientierungsschulen zu finden seien, stellt nämlich laut Augustin Macheret für zahlreiche Erwachsene ein – zumindest innerliches – Hindernis dar.

Über 300 Informationsmappen sollen im neuen BIZ – von der Freiburger Gemeinderätin Geneviève Beaud Spang ebenfalls in einer Einweihungsansprache als «wertvolles Instrument» bezeichnet – eingesehen und sogar ausgeliehen werden können. Farblich nach Berufsgruppen sortiert, liegen die vielen Dokumente zur zwanglosen Konsultation in den Regalen des BIZ bereit, welches sich an der Rue
St-Pierre 3 niedergelassen hat. Ebenfalls zur Verfügung stehen eine ganze Reihe Videokassetten sowie rund 25 CD-Roms. Zwei Computer sollen den Zugang zum Internet gewährleisten.
Wie Marc Chassot, Dienstchef des kantonalen Amtes für Schul- und Berufsberatung gegenüber den FN erläutert, sei das BIZ bereits zwei bis drei Wochen vor der gestern erfolgten Einweihung «inoffiziell» eröffnet worden. In dieser Zeit sei das Angebot vonBesucherinnen und Besuchern schon beträchtlich benutzt worden. Dies bezeuge, dass das BIZ einem wirklichen Bedürfnis gerecht werde, äussert sich Marc Chassot.

«Glückliche
Zusammenarbeit»

Montags, dienstags und freitags ist das Freiburger BIZ am Nachmittag geöffnet, mittwochs jeweils den ganzen Tag. Eine Dokumentalistin erteilt während den Öffnungszeiten bei Bedarf Auskünfte und ist bei der Informationssuche behilflich.

In der erwähnten Pressemitteilung des kantonalen Amtes für Schul- und Berufsberatung wird das BIZ als «Ergebnis einer glücklichen Zusammenarbeit zwischen dem Staat, der Stadt Freiburg und den Gemeinden Grossfreiburgs, die dem Friedensgerichtskreis Belfaux angehören» (d.h. Autafond, Belfaux, Chésopelloz, La Corbaz, Cormagens, Corminboeuf,Givisiez, Granges-Paccot, Grolley, Lossy-Formangueires, Matran und Villars-sur-Glâne, Anm.d. Red.).
Auch Staatsrat Augustin Macheret lobte die «vorbildliche Zusammenarbeit» zwischen den erwähnten Instanzen.
Wie Marc Chassot erklärt, teilen sich Staat und Gemeinden auch die BIZ-Kosten: Der Staat entlöhnt etwa die Dokumentalistin, derweil die Gemeinden unter anderem für die Miete der Räumlichkeiten aufkommen würden.

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