Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ingrid Aebischer

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Woran ich glaube, ist schwierig in Worte zu fassen. Ich glaube fest an eine göttliche Kraft. Ich fühle mich einerseits eingebettet im Christentum und im katholischen Glauben. Andererseits lasse ich mich nicht einengen durch die Institution Kirche. Ich bin sicher, dass der katholische Glaube nicht das einzig Richtige ist. Aber ich glaube auch, dass es einen Grund hat, warum ich in diese Kultur hinein geboren wurde. Deshalb sehe ich keinen Grund, warum ich zum Beispiel zum Buddhismus konvertieren sollte. Im katholischen Glauben gibt es viele Rituale. Leider wusste ich von vielen davon lange nicht, welche Wirkung sie haben können und was ihr Hintergrund ist. Zum Glück entdecke ich immer mehr von diesen Zusammenhängen. Zum Beispiel konnte ich lange Zeit nicht viel anfangen mit dem Rosenkranz, bis ich seine meditative Wirkung zu spüren lernte. Als Präsidentin des Vereins Wachen und Begleiten (WABE) befasse ich mich auch intensiv mit dem Sterben. Ich glaube fest daran, dass es einen Ort gibt, zu dem man wieder zurückgeht, wenn man das «Hier» verlässt. Ich bin mir aber sehr bewusst, dass dies «mein Ding» ist. Beim Wachen an einem Sterbebett ist es mir wichtig, dass ich jedem seinen Weg lasse, die Dinge zu sehen. Aufgrund von eigenen Erfahrungen glaube ich daran, dass es mehr gibt, als man sieht. Ich habe weder einen Beweis dafür, noch will ich jemanden von meiner Einstellung überzeugen. Aber ich versuche so zu leben, als ob das stimmte. Das heisst, wenn es dann so weit ist und ich vom «Hier» ins «Dort» gehe und ich dort Rechenschaft über mein Leben ablegen müsste, dann will ich mich nicht schämen müssen, wie ich gelebt habe. Es ist schwierig, gewisse Erfahrungen in Worte zu fassen. Ich weiss, was in mir ist, das aber für Aussenstehende zu beschreiben, ist nicht leicht.»

im

In der Adventszeit fragen die «Freiburger Nachrichten» jeden Tag eine andere Person nach ihrem Glauben.

Mehr zum Thema