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Interkultureller Austausch mit viel Tanz und Musik

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Autor: Eliane Lüdi

FlamattFarbige Plakate mit Informationen über verschiedene Länder dekorierten die Wände der Aula im Schulhaus Flamatt. Primarschüler beschrieben ihre Herkunftsländer. In diesem interkulturellen Ambiente machte die Jugendmusik Wünnewil-Flamatt am Samstagmorgen den Auftakt des Festes. Mit Stücken von Elvis Presley und anderen Liedern begeisterte sie das Publikum.

Kultur aus aller Welt

Die albanische Tanzgruppe Nationale Bruderschaft zeigte mit folkloristischen Tänzen ein Stück albanische Kultur. Sherif Tupani, Präsident des Albaner-Vereins, fühlt sich wohl und gut integriert. «Es hat sich viel geändert in den letzten 10 Jahren», meinte er. Die grössten Probleme bestanden in der Sprache. Die meisten Eltern konnten kein Deutsch und konnten daher ihre Kinder auch nicht schulisch unterstützen. Mittlerweile sei das Angebot für Deutschkurse aber sehr gross und auch die Kinder hätten weniger Probleme, akzeptiert zu werden. Nachdem der Jodlerklub Edelweiss Flamatt einige Lieder zum Besten gab, wurde das Fest von einer tragischen Nachricht überschattet. Verwandte der Kinder, die in der tamilischen Tanzgruppe auftreten wollten, sind vor kurzem beim Bürgerkrieg in Sri Lanka ums Leben gekommen. Trotz Trauer trat die Leiterin der Tanzgruppe, Thevarajah Sivajini, alleine auf.

Interreligiöse Feier

Zur Stärkung am Mittag durfte man Köstlichkeiten aus aller Welt probieren. Zur Auswahl standen unter anderem philippinische, eritreische und tamilische Speisen. Das Dessert bestand vor allem aus Kuchen und Torten aus der Schweiz, aber auch eine süsse Spezialität aus dem Nahen Osten und Balkan, genannt Baklava, konnten die Anwesenden geniessen.

Eine interreligiöse Feier mit musikalischer Darbietung von zwei Chören rundete den Tag ab. Unter der Leitung des reformierten Pfarrers Andreas Schmutz und Norbert Talpas, Pastoralassistent in Flamatt, sprachen Nazarij Zatorsky, Vikar in Schmitten, über die orthodoxe Kirche und ein Imam über die Chancen der Religionenvielfalt.

Das Ziel, diverse Kulturen einander näher zu bringen, wurde erreicht. Die OK-Präsidentinnen Laura Perler und Cécile Schlüchter waren sehr zufrieden mit dem Anlass.

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