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Internationales Filmfestival: Freiburger Filme im Fokus

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Das Internationale Filmfestival Freiburg widmet sich in der Sektion «Passeport Suisse» auch dem Freiburger Filmschaffen. Dass dieses etwas zu bieten hat, zeigt unter anderem der Kurzfilm «Art of the Encounter». 

«Ich interessiere mich für den Moment, für das Dazwischen.» Das sagt die Freiburger Performancekünstlerin Marinka Limat. Im Namen der Kunst legte sie in den vergangenen Jahren weite Strecken zurück und brachte dabei Momente der Kunst in den Alltag der Menschen. So pilgerte Limat im Jahr 2017 von Kassel nach Athen. In 163 Tagen legte die heute 40-Jährige 3000 Kilometer zu Fuss zurück. Herausgekommen ist in der Folge nebst einem Buch auch ein Film mit dem Titel «Art of the Encounter». Diesen realisierte sie zusammen mit Mark Olexa von der Freiburger Produktionsfirma Dok Mobile. Am 21. und 25. März feiert «Art of the Encounter» nun am 37. Internationalen Filmfestival Freiburg (Fiff) eine doppelte Premiere: Er wird zum ersten Mal in der Schweiz und zum ersten Mal überhaupt auf einem Filmfestival gezeigt.

Auf den Spuren der Begegnung

Unterwegs durch Europa richtete die Künstlerin ihr Augenmerk auf die Magie der Begegnung mit dem unbekannten Gegenüber. Nicht nur während der Dreharbeiten entstand so schrittweise eine vergängliche Kunst der Begegnung, sondern auch beim Betrachten des Films wird das Publikum Teil dieser Kunst. «Muss man sich dafür vorbereiten, braucht es einen Grund, oder soll man sich einfach auf den Moment einlassen?», sinniert Limat gleich zu Beginn des Films. «Kann mir die Kunst Türen öffnen?» Manche Begegnungen klappen, andere nicht, wiederum andere verpasst sie, und manchmal war es ratsam, eine Begegnung zu meiden.

Art of the Encounter – Trailer from Marinka Limat on Vimeo.

Der Film «Art of the Encounter» ist im Rahmen eines dreiteiligen Projekts entstanden, das 2013 seinen Anfang nahm. Damals wanderte die Limat zu Fuss 1100 Kilometer von Freiburg nach Berlin. 2015 folgte ein 832 Kilometer langer Marsch von Murten nach Venedig und 2017 schliesslich die Reise von Kassel nach Athen. Für die dritte und letzte Reise erhielt Limat das kantonale Mobilitätsstipendium. 

Fribourg fait son cinéma

In der Untersektion «Fribourg fait son cinéma» zeigt das Fiff nebst dem Film von Marinka Limat noch zwei weitere Freiburger Produktionen. So den Kurzfilm «Comme un arbre» des Freiburgers Flavio Sanchez Moreno: Er nimmt die Zuschauer auf eine realistische und beschauliche Reise nach Madagaskar mit und offenbart eine neue Perspektive auf die Insel. Es ist die Reise von zwei jungen Schweizern, die den Einheimischen, die sie treffen, ihre Sprache leihen und ihnen damit ein besseres Verständnis für die Probleme im Zusammenhang mit der kolonialen Vergangenheit ermöglichen. Zu sehen ist zudem der Kurzfilm «Benjamin Gapany: La Force des Traditions» von Titouan Bessire aus Romont. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte des Greyerzer Schwingsportlers anhand von Aussagen seiner Familie und schildert dessen Enttäuschung beim Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest in Pratteln. Wegen einer Verletzung verpasste Gapany 2022 seinen zweiten eidgenössischen Kranz. 

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