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Interview: «Das Schulhaus ist nicht zu luxuriös»

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Die Schulpräsidentin und Gemeinderätin Ursula Krattinger-Jutzet setzte sich an der Gemeindeversammlung vor gut zwei Jahren stark für die Wolfacker-Sanierung ein. Die FN wollten wissen, ob sie immer noch hinter dem Kredit von 18 Mio. Franken stehen könne und was sie den Kritikern entgegnet.

Ursula Krattinger, die Gemeinde Düdingen hat in den vergangenen Jahren sehr viel Geld in die Sanierung der Schulanlagen investiert. Geht es in diesem Tempo weiter?

Es ist kein weiteres Projekt in Planung. Wir sind à jour. Einzig die beiden Kindergarten-Zimmer im Hasli-Schulhaus entsprechen noch nicht der Norm und müssen vergrössert werden. Die Gemeinde ist jedoch nicht Eigentümerin dieses Gebäudes.

Vor der Gemeindeversammlung vom 18. April 2007, an welcher der Kredit zur Wolfacker-Sanierung klar angenommen wurde, hatte vor allem die SVP das Projekt bekämpft. Es sei zu teuer, sagten die Gegner. Können Sie heute immer noch hinter dem 18-Millionen-Franken-Kredit stehen?

Ja, ganz klar, dieser Kredit war sehr wichtig. Für diesen Betrag haben wir im Grunde genommen ein neues Schulhaus erhalten. Ein Neubau wäre viel teurer geworden und wäre wohl ohne Hallenbad realisiert worden. Düdingen hat keine Bodenschätze und sonst keine Ressourcen. Was wir in die Bildung investieren, ist nicht verloren.

Sind die kritischen Stimmen inzwischen verstummt?

Einige Gegner sind immer noch der Auffassung, das Schulhaus sei zu luxuriös. Dem ist jedoch nicht so. Jetzt hat das Schulhaus den Standard erreicht, der für einen zeitgemässen Schulbetrieb notwendig ist.

Was sagen Sie den Bürgerinnen und Bürgern, welche sich ob der Pro-Kopf-Verschuldung von 5292 Franken den Kopf zerbrechen?

Die Pro-Kopf-Verschuldung ist vertretbar. Wir haben das Glück, dass wir in den vergangenen Jahren gute Steuereinnahmen hatten und somit gute Jahresrechnungen präsentieren konnten. Dies hat es uns erlaubt, Schulden abzubauen, das heisst ausserordentliche Abschreibungen zu tätigen. Zudem wurde das Wolfacker-Schulhaus in einer Phase saniert, die uns durch den tiefen Hypothekarzins gute Bedingungen bescherte.

Sind Sie als Schulpräsidentin mit dem neuen Schul- und Sporttrakt zufrieden?

Ja, sehr. Auch die Umgebung hat enorm gewonnen. Die «tote Zone» hinter dem Schulhaus in Richtung Podium wurde durch einen Spielplatz wiederbelebt. Der Platz rund um das Schulhaus wird nun optimal genutzt. Zudem sind wir sehr glücklich, dass die Umbau- und Renovationsphase ohne Unfall verlaufen ist. ak

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