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Interview: «Der Ankaufsfonds muss offen sein für alle»

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Gérald Berger, Leiter des Amtes für Kultur, erinnert sich an die Anfänge des Ankaufsfonds.

Wie kam es 1984 zur Gründung des Fonds?

Den Ausschlag gab der damalige Staatsrat Marius Cottier, der bei einem Besuch der Retrospektive über Charles Cottet im Museum für Kunst und Geschichte feststellte, dass nur ein einziges der Exponate dem Kanton gehörte. Daraufhin suchten wir nach Möglichkeiten, Werke von Freiburger Künstlern zu erwerben. Zur gleichen Zeit befand sich ein Gesamtprojekt für die kantonale Kulturförderung in Arbeit. In diesem Kontext entstand der Fonds.

Der Fonds ist also primär ein Mittel der Kulturförderung?

Ja, und deshalb ist es wichtig, dass er offen ist für alle. Ausschlaggebend ist nicht der Geschmack einer Kommission oder eines Experten, sondern der Kontakt mit einem Künstler, der uns ein konkretes Projekt präsentiert.

Die Initiative geht folglich von den Künstlern aus?

In den allermeisten Fällen ist das so. Das heisst auch, dass Künstler besonders gut vertreten sind, die sehr aktiv sind und auf uns zukommen. Es kommt aber auch vor, dass wir die Initiative ergreifen, etwa wenn wir der Vollständigkeit halber das Werk eines verstorbenen Künstlers anschaffen wollen. cs

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