Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Interview: In jeder der fünf Trägergemeinden soll ein Pflegezentrum entstehen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Stiftung St. Wolfgang ist im Auftrag der fünf Gemeinden des Sense-Unterlandes verantwortlich für die Betagtenbetreuung. Sie führt Pflegeheime in Düdingen, Schmitten, Flamatt sowie eine dezentrale Pflegestation in Bösingen. Präsidiert wird die Stiftung von Rolando Bevilacqua, früherer Ammann von Bösingen.

Welche Strategie verfolgt die Stiftung St. Wolfgang bei der Betagten-Betreuung?

Als regional tätige Stiftung konzentrieren wir uns auf unsere Kernkompetenzen in den Bereichen Pflege von Betagten. Wir erfüllen diesen Auftrag, indem wir unsere regionale Präsenz ausbauen und nicht wie bisher Pflegeheime isoliert aufstellen, sondern Pflegezentren. Das heisst, wir werden unsere Ressourcen in Zukunft auch dafür einsetzen, dass Heimeintritte verhindert bzw. hinausgezögert werden können.

Es wird also in Zukunft ein Zusammengehen von Alterswohnungen, betreutem Wohnen und Pflegeheimen geben.

Die Stiftung betreibt bis jetzt drei Pflegeheime in Düdingen, Schmitten und Flamatt. In welchem Zeitraum wird ein weiteres Heim notwendig?

Der Stiftungsrat hat mit der Strategie im Januar 2007 bestimmt, dass in jeder der fünf Trägergemeinden ein Pflegezentrum betrieben werden soll. Wir werden also zusammen mit den politischen Gemeinden in Überstorf und Bösingen je ein Zentrum aufbauen. Dies im Zeitraum 2012 bzw. 2015.

Gibt es Bereiche im Pflichtenheft der Stiftung, die bis jetzt zu wenig abgedeckt sind oder zukünftig abgedeckt werden müssen?

Die Zahl der betagten Menschen, die in den Pflegeheimen an Demenz erkranken, nimmt laufend zu. Wir haben uns für die integrative Betreuungsform entschieden. Betagte, die bei uns in ein Heim eintreten, wollen wir bis ans Lebensende betreuen. Es geht nun darum, unser Raumkonzept in den bestehenden Heimen demenzgerecht einzurichten.

Welchem der beiden Bewerber für das nächste Pflegeheim räumen Sie die besseren Chancen ein?

Der Stiftungsrat wird im Winter 2008/09 entscheiden.

Wo liegen die Vorteile, wenn die Verantwortung für den Betrieb von Pflegeheimen bzw. für die Betagtenbetreuung bei einer Stiftung liegt?

Bei uns steht nicht die Gewinnorientierung im Vordergrund, sondern die Bedarfsabdeckung. Die Umsetzung des Stiftungszwecks, die Betreuung von betagten Menschen, führt zu einer Konzentration der Kräfte auf ein Ziel hin. Zusammen mit der regionalen Präsenz ergeben sich damit tragbare Kosten. ja

Mehr zum Thema