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Interview: «Ohne Zeitplan bleibt alles ungewiss»

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Nach der Versammlung trafen die FN den Präsidenten Peter Portmann zum Gespräch.

Was bedeutet es Ihnen, dass die Delegierten der Strategie nun zugestimmt haben?

Es war ein wichtiger Entscheid und in diesem Sinne eine Genugtuung für den Vorstand. Die Strategie gibt Auskunft über die künftige Ausrichtung und ist gleichzeitig auch eine Herausforderung für den Vorstand, seine Führungsfunktion wahrzunehmen.

Die Abstimmung über das Strategiepapier wurde auf Antrag mehrerer Gemeinden von Januar auf Mai vertagt. Es wurde auch der Antrag gestellt, die Jahreszahlen der Projekte aus der Strategie zu entfernen. Wieso sind die Gemeinden so vorsichtig?

Im ganzen Sensebezirk stehen in nächster Zeit viele Aufgaben an. Die Finanzen sind überall knapp, und man kann den Franken nur einmal ausgeben. Im Protokoll der Versammlung wurde deshalb zusätzlich vermerkt, dass in der künftigen Realisierung der Strategie den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinden Rechnung getragen wird.

Einige Delegierte haben den Zeitplan der Strategie als unrealistisch bezeichnet.

Eine Strategie muss man einmal festlegen und in der Folge daran arbeiten. Der Zeitplan ist unter den heutigen Gegebenheiten erstellt worden, und ich will nicht sagen, dass er unrealistisch ist. Hat man keinen Zeitplan, bleibt alles ungewiss und verschwommen. Im Bezirk sollte jeder Player im Pflegeheim-Bereich seine Strategie auf den Tisch legen, damit man darüber reden kann. Die Zusammenarbeit ist wichtig.

Wurde die Strategie deshalb um eine Übersicht des Soll- und Ist-Zustandes der Pflegeheimbetten im Bezirk ergänzt?

Jeder Gemeindeverband hat seine Ziele formuliert und packt seine Aufgaben an. In keiner Strategie ist jedoch aufgeführt, wo die gemeinsame Zukunft hinführen wird. Als «Gesundheitsnetz Sense» sehen wir es als unsere Aufgabe an, diese Entwicklung aufzuzeigen. ak

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