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+ Irena Mordawski, Alterswil

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Irena Mordawski stammt aus Polen. Am 26. Januar 1951 kam sie in Bydgoszez, dem ehemaligen deutschen Bromberg, zur Welt. Ihre Eltern hiessen Siegmund und Honorata Wojcik. Sie wuchs mit zwei Schwestern und zwei Brüdern auf, ein dritter ist ertrunken. Der Vater war Lastwagenfahrer. Später züchtete er Pilze, was damals in Polen mit seinen endlosen Wäldern und der Pilzevielfalt eine gute Sache war.

Irena Mordawski war ein unternehmungslustiges Mädchen voller Tatkraft. Mit sicherer Hand lenkte sie schwere Lastwagen durch die Gegend. Schon früh heiratete sie Wieslaw Mordawski. Die glückliche Ehe wurde mit zwei Buben gesegnet. Mit neun Jahren wurde der ältere von einem Lastwagen tödlich verletzt. Das war ein schwerer Schlag für die Familie.

Ihr Mann war technischer Zeichner und musikalisch begabt. Ganz Osteuropa litt damals unter der russischen, kommunistischen Herrschaft. Viele suchten im Westen ein besseres Leben. Damit sie nicht flohen, durften nur Frauen und Kinder gehen, die Männer mussten in Polen bleiben. 1981 wagte die Mutter Honorata mit ihrer Familie die Flucht nach Österreich. In Mönchsdorf bei Linz kamen sie in ein Auffanglager. Wieslaw Mordawski war inzwischen Musiker bei einem Zirkus geworden, so kam er eines Tages in die Schweiz. 1982 landete die ganze Familie in Alterswil und fand in Geriwil eine passende Wohnung.

Irena Mordawski liebte das Gespräch und den Kontakt mit den Leuten und fand bald eine Stelle im Gastgewerbe. Jahrelang arbeitete sie in diversen Gaststätten in der Region. Diese Arbeit liebte sie und freute sich über viele Gäste, ärgerte sich, wenn sie ausblieben. Später wurde sie Putzfrau im Spital von Tafers und wagte die Ausbildung als Pflegefachfrau. Sie arbeitete fortan im Pflegeheim, ging liebevoll mit den betagten Menschen um und wurde deshalb sehr geschätzt. Ihre freien Stunden verbrachte sie mit Basteln, mit den Enkelkindern und mit Besuchen bei Verwandten.

Von Leiden und Krankheiten wurde sie nicht verschont. Doch trotz ihrer schweren Erkrankungen behielt sie die Freude und Zuversicht und fand im Gebet Trost und Kraft, alles tapfer zu tragen. Am 22. April 2016 hat Christus sie zu sich in den Himmel gerufen. Eing.

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