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Iris-FR erhält eine neue Geschäftsleitung

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Seit 2011 bietet der Verein für (Re)Integration SenseSeeSaane (Iris-FR) in Murten und Flamatt Reintegrationsmassnahmen für Arbeitslose an. Gestern stellten Bruno Boschung, Vorstandspräsident von Iris-FR, und Albert Studer, neuer Geschäftsleiter, die Neuausrichtung der sozial engagierten Institution vor.

Neue Organisationsstruktur

«Nach den ersten fünf Betriebsjahren mussten und wollten wir eine vertiefte Standortbestimmung machen», erklärte Bruno Boschung die Gründe für die Umstrukturierung. «Diese Standortbestimmung ergab, dass wir in einigen Bereichen neue Stellen schaffen müssen.» Bis ins Frühjahr 2016 war Sylvia Zingg Geschäftsführerin der Institution. «Sie war für alles zuständig: Buchhaltung, Finanzen, personelle Fragen – also die ganze Packung und ohne dabei auf grosse Unterstützung zählen zu können», sagte Boschung. Dies sei für den Start und die ersten paar Jahre auch gut gewesen. Die neue Situation sei nun aber nicht mehr durch eine Person zu bewältigen. Um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, übernimmt ab 1. Juli Albert Studer mit einem Teilarbeitspensum die Geschäftsleitung. Er war bisher Verwaltungsratsmitglied von Iris-FR. «Sylvia Zingg wechselt in den neu geschaffenen Bereich der Zentralen Dienste und ist unter anderem weiterhin für die Buchhaltung, Administration und Teilnehmerverwaltung zuständig.»

Studer erklärte, dass er als neuer Geschäftsführer die interne Personalführung übernehmen und über die Ausrichtung und Strategie des operativen Geschäfts entscheiden werde. «Nach aussen möchte ich neue Kontakte mit Partnerbetrieben knüpfen und zusätzlich die Gemeinden des Seebezirks für unsere Tätigkeit sensibilisieren. Da wir auch Aufträge von den Gemeinden bekommen, ist die Vernetzung für den Ausbau der Institution wichtig». Durch die Umstrukturierung und dem neu geschaffenen Ressort der Zentralen Dienste sei nun die Arbeit besser verteilt. «Was oft unterschätzt wird, sind die vielen Auflagen vom Kanton, den Versicherungen und des Qualitätssystems. Diese bringen arbeitsintensive Prozesse mit sich und zwingen uns dazu, ein gutes Management zu haben», erklärte Studer die Umstrukturierung der Leitung.

Den Standort Murten ausbauen

Nicht nur die Geschäftsleitung erhalte eine neue Struktur, auch die Standorte in Murten und Flamatt werden neu aufgebaut. Einen Schwerpunkt bei der Neuorientierung bildet die Verstärkung des Standorts Murten. So erhält dieser eine eigene Abteilung für den Naturschutz sowie eine Textilabteilung. Besonders für die Naturschutzabteilung sei eine eigenständige Abteilung in Murten wichtig. «Ein gut ausgebauter Standort in Murten war von Beginn an ein Anliegen des Kantons Freiburg. Mit dem Ausbau wollen wir nun dem gerecht werden», erklärte Boschung. Die Iris-FR baut die Teilnehmerplätze im Naturschutzbereich in Murten von fünf auf acht Plätze aus.

Zusätzlich möchte Studer eine bessere Positionierung des Textilverkaufsladens in Flamatt. Ausserdem prüfe er die Machbarkeit von Sprachkursen und Laufbahnberatung sowie mehr Angebote für Jugendliche innerhalb von Iris.

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