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Islamisierung am Frühstückstisch

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Jetzt ist es so weit, dachte ich, als ich schlaftrunken das Radio anstellte und arabische Klänge aus dem Lautsprecher tönten: Die Islamisten haben den Staatssender übernommen. Es war dann zwar doch nur Mani Matters «Sidi Abdel Assar vo El Hama». Und Sven Epiney war auch noch am Mikrofon. Aber es war, als seien mir die Schuppen von den ungläubigen Augen gefallen: Überall sah ich an diesem Morgen die Zeichen der Islamisierung unserer Gesellschaft.

Der Kaffee, der verlockend in meiner Tasse dampfte – ein «Türkentrank», und ein «Muselmann, der ihn nicht lassen kann», so hatten wir es doch vielstimmig im Singunterricht in der Primarschule gelernt. Ich führte mein Gipfeli zum Mund und stutzte: Sah es wirklich nur zufällig aus wie der islamische Halbmond? Oder war es ein terroristischer Schläfer im Backwarenregal: Tausend Bisse gehen runter wie Butter, aber der 1001. bleibt einem im Halse stecken?

 Um mich abzulenken, schlug ich die Zeitung auf und landete auf der Börsenseite. Aber was sah ich dort? Endlose Kolonnen von arabischen Ziffern starrten mich an. Schnell blätterte ich eine Seite weiter. Dort rechnete ein Politiker vor, dass die Muslime in 20 Jahren hierzulande in der Mehrheit sein würden. Die Mathematik, derer er sich bediente – Sie ahnen es: Algebra, Algorithmen, die Null; alles von Gelehrten erfunden, die an Allah glaubten. Nur der Rechenfehler in der obigen Gleichung, der ist auf einheimischen Mist gewachsen.

Auch vor unserer Sprache hat die Islamisierung keinen Halt gemacht: Arsenal, Chemie, Havarie, Kadi, Matratze, Rabatt, Sofa, Tarif, Zucker – alles Wörter, die aus dem Arabischen eingewandert und so gut assimiliert sind, dass wir sie gar nicht mehr als fremd wahrnehmen. Alkohol übrigens auch. Schon paradox, oder: Die dürfen keinen trinken, und wir hätten ohne sie keinen Namen für das, was uns besoffen macht.

Unser Essen, unser Denken, unsere Sprache – alles islamisiert, schon seit Jahrhunderten. Na, dann gute Nacht, Abendland, dachte ich mir. Aber andererseits: Von Amerika aus betrachtet ist Europa ja sowieso seit jeher Morgenland.

 Es ist eben alles eine Frage der Perspektive.

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