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Ist C1 die Lösung für die Poya-Brücke?

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Ist C1 die Lösung für die Poya-Brücke?

Der Kanton Freiburg hat eine neue Streckenführung geplant

Lange Zeit war es ruhig um die Poya-Brücke. Am Mittwoch hat nun der Staatsrat eine weitere Variante präsentiert. Das Projekt befindet sich im Stadium der Vorstudie.

Von JEAN-LUC BRÜLHART

Weshalb war eine neue Variante nötig? Die eidgenössische sowie die kantonale Kulturgüter-Kommission und die Gemeinde Granges-Paccot haben frühere Varianten negativ beurteilt. Einmal war die Belastung für das Poya-Schloss zu gross, ein anderes Mal sollte der Tunnel aus Sicherheitsgründen nicht direkt in eine Kreuzung münden. «Dabei hatte man uns zuvor gratuliert, dass wir die Strassenführung unterirdisch planen», sagte Staatsrat Claude Lässer. Die Variante C1 trägt der Tatsache Rechnung, dass die Stadt Freiburg im St. Leonhard eine Sportstätte mit neuer Basketball-Halle und einem weiteren Eisfeld plant.

Bereits positive Reaktionen

Bereits haben sich Granges-Paccot sowie die eidgenössische und kantonale Kulturgüter-Kommission positiv zur Variante C1 geäussert. Und dies obwohl im Laufe der Arbeiten in der Allee, die zum Poya-Schloss führt, fünf Bäume gefällt werden.

«Diese Streckenführung hat weitere Nachteile», sagte Lässer. Im Bereich des Quartiers Palatinat werden von den Arbeiten rund ein Dutzend Landbesitzer betroffen sein. Auf ein erstes Informationsschreiben von Seiten des Kantons hat es gemäss Lässer keine negativen Reaktionen gegeben.

Der Staatsrat wies aber darauf hin, dass die Bürgergemeinde der Stadt Freiburg im fraglichen Sektor an ihrem Wohnbauprojekt festhält. Das zeige, dass das Quartier auch nach dem Bau der Brücke nichts von seiner Attraktivität verlieren werde.

Auf beiden Seiten der Poya-Brücke – in der Bellevue-Kreuzung im Schönberg als auch im St. Leonhard – werden Ampeln eingerichtet. Diese sollen vor allem gewährleisten, dass der öffentliche Verkehr gegenüber dem Individualverkehr Vortritt geniesst. Aus Sicherheitsgründen ist die Strecke zwischen der Tunnel-Ausfahrt im St. Leonhard und der Kreuzung auf einer Länge von rund 100 Metern oberirdisch geführt.
Die neue Variante beeinträchtigt zudem die Zufahrt zum Restaurant und der Garage im St. Leonhard. Deshalb ist vorgesehen, unter der Bahnlinie hindurch von der Grandfey-Strasse aus einen neuen Zugang zu bauen.
Die Brücke, die sieben Meter tiefer gebaut wird als es das Ausgangsprojekt vorgesehen hat, wird ebenfalls einen Velostreifen haben. Die vom Schönberg herkommenden Velofahrer werden die Poya-Brücke auf einem kleinen Steg verlassen, bevor die Brücke beim Palatinat in den Tunnel mündet.

Baubeginn 2010

Die Planung sieht vor, das Projekt im Jahr 2005 öffentlich aufzulegen und zwei Jahre später vor den Grossen Rat und anschliessend zur Abstimmung zu bringen. Der Baubeginn ist für 2010 vorgesehen. Vier Jahre später soll die Poya-Brücke dem Verkehr übergeben werden.

Täglich belasten 23 000 Fahrzeuge – mehrheitlich Durchgangsverkehr – das Burgquartier in der Stadt Freiburg. Mit der Poya-Brücke sollen die Kathedrale und der mittelalterliche Stadtteil vor Schadstoffen geschützt werden. Auch wenn die Varianten in den vergangenen Jahren geändert haben, so blieb diese Zielsetzung immer dieselbe.
Die Zähringerbrücke soll nach dem Bau der Poya-Brücke dem öffentlichen Verkehr, den Zweiradfahrern, Fussgängern und Anstössern vorbehalten sein. Damit würde der Verkehr im Burgquartier auf 2300 Fahrzeuge pro Tag schrumpfen.

Infos unter www.pont-poya.ch

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