Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ist die Diagnose Krebs Bestimmung?

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Hazel, 17-jährig, unheilbar krank, will auf keinen Fall bemitleidet werden, lieber weicht sie Freundschaften aus. Ihre Mutter befürchtet, dass sie depressiv wird, wenn sie immer allein ist, und nötigt sie, in eine Selbsthilfegruppe zu gehen. Hazel geht der Mutter und dem Frieden zuliebe hin.

Sie trifft in der Selbsthilfegruppe Augustus (Gus): intelligent, witzig, umwerfend schlagfertig und krank wie alle in der Gruppe. Er versucht, immer den positiven Gesichtspunkt zu finden und nimmt dem Tod mit gewalttätigen Videospielen sein Grauen.

Die beiden haben die gleiche Wellenlänge. Sie diskutieren über Bücher, hören Musik, vertreiben sich die Zeit mit Videospielen. Sie diskutieren über die Ungerechtigkeit der Evolution, die Mutationen wie sie beide zulässt. Sie verlieben sich ineinander. Trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit versuchen sie, diese Liebe zu leben, denn sie wollen das Leben bis zuletzt feiern.

Unkonventionelle Suche

Es handelt sich jedoch keineswegs um eine schmerzvolle, aber zuckersüsse Liebesgeschichte zwischen zwei todkranken Jugendlichen. Hazel und Gus wagen sich in ihren Diskussionen an grosse Fragen des Lebens wie: Welchen Wert hat ihr Leben? Was kommt nach dem Tod? Die Suche der beiden nach Antworten ist unkonventionell und witzig. Ja, das Schicksal ist ein mieser Verräter. Man hätte den beiden viel mehr Zeit gegönnt. Das Buch ist eine wahre Bereicherung und sehr lesenswert für Jugendliche und Erwachsene. bs

 John Green:«Das Schicksal ist ein mieser Verräter», Verlag Hanser, 2012.

 Barbara Schwaller-Aebischerist Mitarbeiterin der Bibliothek Tafers.

Eigenwillig und spannend

Stell dir vor, du bist 17 und lebst in den Hochhäusern am Stadtrand. Du bist über beide Ohren verliebt in Jackie, ein wunderschönes Mädchen aus dem Nobel-Viertel der Stadt. Unerreichbar für dich–und doch so nah. Plötzlich zieht ein orkangleiches Gewitter auf: Ein Mord wird begangen, im Quartier muss die Hierarchie immer wieder mit Kämpfen bestätigt werden, und Edda, die sich ausgerechnet in dich verguckt hat, fährt dich zu Jackie und zum Sommerendfestival.

Eine rasant geschriebene Geschichte mit unzähligen Vor- und Rückblenden, die jedoch genau dem inneren Wirrwarr dieses jungen Mannes entsprechen. In schnellen Schnitten beschreibt der Autor das Milieu der Hauptpersonen (Jackie trägt die ganzen 14 Tage nie die gleichen Schuhe!) und die durchaus realistischen, aber auch hoffnungsvollen Gedanken des Erzählers. Der eigenwillige Aufbau verleiht der Geschichte vom Erwachsenwerden eines Jugendlichen besondere Spannung. Das Buch hat zurecht den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012 erhalten. bs

Nils Mohl:«Es war einmal Indianerland», Rororo Taschenbuchverlag, 2012.

Barbara Schwaller-Aebischerist Mitarbeiterin der Bibliothek Tafers.

Mehr zum Thema