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Ist Taschengeld notwendig?

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«Kein Taschengeld» – diese Antwort haben wir bei unseren Recherchen in Ried bei Kerzers und in Kerzers nur sehr selten erhalten. Das Geld bekommen die von uns befragten Jugendlichen der OS Kerzers hauptsächlich von den Eltern, einzelne von den Grosseltern. Die Schülerinnen und Schüler erhalten den Betrag im Durchschnitt bereits ab zwölf Jahren immer monatlich, die meisten erhalten das Geld bar auf die Hand. Im Schnitt bekommen die 35 befragten Jugendlichen 15 Franken.

Jugendliche und Erwachsene sind sich bei unserer Befragung einig, dass Taschengeld eine sinnvolle Sache ist und dabei helfen kann, dass die Jugendlichen Verantwortung übernehmen und den Umgang mit Geld lernen.

Mit dem Taschengeld dürfen alle Jugendlichen kaufen, was sie gerne wollen. Aus unserer Recherche ging hervor, dass Kleidung bei Mädchen und Jungen an erster Stelle steht. Anschliessend nennen die Schülerinnen und Schüler «Unnötiges» und Essen. Bei den Jungs folgen dann Computerspiele. Weiter genannt werden Sport, Süssigkeiten, Genussmittel, das Mobiltelefon, Körperpflege und der Ausgang.

Einzelne sparen einen Teil ihres Taschengelds – so auch der Schüler Imre Steyn: «Meistens spare ich das Taschengeld, damit ich mir dann etwas Grös­seres kaufen kann.»

Gegenleistung für Taschengeld

Müssen die Jugendlichen etwas für ihr Taschengeld tun? Häufig erbringen die Jugendlichen für das Taschengeld eine Gegenleistung. Die meisten helfen im Haushalt, zum Beispiel bei Tätigkeiten wie Staubsaugen, Wäsche waschen und falten oder beim Abwasch. Einige decken den Tisch, helfen im Garten oder bringen den Müll raus. Auch Rostislav Plyusnin hat ein festes Ämtli. «Damit ich Taschengeld erhalte, mähe ich den Rasen», sagte er uns. Einzelne Jugendliche arbeiten regelmässig an einem Wochenplatz, bei dem sie einmal pro Woche in einem Betrieb als Teil des Teams mithelfen, und verdienen sich so noch etwas dazu. Teilweise werden auch gute Leistungen in der Schule oder im Sport mit Geld belohnt.

Taschengeld früher

Eine ältere Dame aus Kerzers berichtete uns, dass sie als junges Mädchen auch schon Taschengeld erhalten habe. «Am Anfang bekam ich wöchentlich 50 Rappen, gegen Ende 5 Franken», sagte sie uns. Sie habe jeden Rappen für ein eigenes Pferd gespart, da das auch damals schon sehr teuer gewesen sei und ihre Eltern sich das nicht leisten konnten. Teilweise konnte sie zu Hause zusätzliche Aufgaben übernehmen und so für sich etwas Geld dazuverdienen.

«Meistens spare ich das Taschengeld, damit ich mir dann etwas Grösseres kaufen kann.»

Imre Steyn

Schüler der OS Kerzers

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