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Italien krönt «una notta lunga» mit dem Final-Einzug

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Italiens EM-Märchen geht weiter. Die Squadra Azzurra sicherte sich das Ticket für den EM-Final gegen Spanien mit 4:3 im Penaltyschiessen. Zum tragischen Helden avancierte Alvaro Morata.

Es waren Bilder, die berührten, als der Mittelfeld-Routinier Thiago Alcantara nach Spaniens Halbfinaleinzug im Penaltyschiessen gegen die Schweiz den Fehlschützen Ruben Vargas in die Arme schloss und tröstete. Auch am späten Dienstagabend trat Thiago wieder als gute Seele in Aktion, nur handelte es sich diesmal bei den Untröstlichen, denen er Mut zusprach, um seine Teamkollegen, allen voran um Dani Olmo und Alvaro Morata, die vom Penaltypunkt aus gesündigt hatten – und Italien so eine weitere «notta magica» bescherten. Das Team von Roberto Mancini steht kommenden Sonntag im EM-Final.

Spanien unter Druck

Dem in der regulären Spielzeit Gezeigten entspricht der Finaleinzug nicht unbedingt. Nach einer Stunde Spielzeit war eingetreten, was man auf italienischer Seite gehofft hatte, aber nicht hatte erwarten können. Gianluigi Donnarumma hielt einen spanischen Abschluss nicht nur fest, er lancierte umgehend den Gegenstoss, der via Lorenzo Insigne zum 1:0 durch Federico Chiesa führte. Der als Ergänzungsspieler ins Turnier gestartete 23-jährige Angreifer von Juventus Turin drehte den Ball von 14 Metern mit viel Übersicht in die weite Torecke. Spanien stand zum wiederholten Mal an diesem Turnier mit dem Rücken zur Wand.

Doch die Mannschaft von Luis Enrique belegte wie schon nach dem schwachen Turnierstart oder dem 0:1 gegen Kroatien im Achtelfinal, dass sie trotz Jungendlichkeit mit Druck umzugehen weiss. Die Spanier erhöhten den Druck, bis einer dieser stilprägenden Doppelpässe der Furia Roja die italienische Abwehr matt setzte und der als Joker eingesetzte Morata den Ausgleich erzielte. Der 28-Jährige hatte sich zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit ins Mittelfeld fallen lassen, ehe er nach Doppelpass mit Dani Olmo, der bis zum Penaltyschiessen eine eindrückliche Leistung zeigte, im italienischen Strafraum seine Qualitäten als Torschütze für einmal unter Beweis stellte.

Italien mit defensiver Taktik

Früh hatte sich im Wembley angedeutet, dass sich Roberto Mancini mit Italien nicht auf das bisher an diesem Turnier bewährte Rezept würde verlassen können. Im Kampf um den Ballbesitz kam selbst diese spielfreudige Squadra Azzurra den Spaniern nicht bei. Über 60 Prozent hielten Luis Enriques Spanier in den 90 regulären Minuten den Ball in den eigenen Reihen – gegen einen Gegner, der im Vorfeld angekündigt hatte, sich ebenfalls um die Ballhoheit zu bemühen. So kam es, dass die Italiener statt auf Ballstafetten auf schnelles Vertikalspiel nach Ballgewinn setzten. Gefährlich waren die Italiener darum vor allem, wenn sie einen spanischen Angriff in seiner Entstehung abfangen konnten.

Für Mancinis Team bestand die Aufgabe am Dienstag in erster Linie darin, dem spielerisch dominant auftretenden Gegner nicht zu viele Chancen zuzugestehen. Es kann auch dies und geht nach der erneut starken Leistung als Titelfavorit ins Endspiel, auch wenn der Gegner im Wembley Gastgeber England sein sollte. Die Spanier konnten sich derweil für eine ihrer besten Turnierleistungen nicht belohnen. Der Ausgang des Spiels wird für weitere Kritik an Trainer Enrique in der Heimat sorgen. Die Experten hatten prognostiziert, dass sein Festhalten an Morata keine gute Idee sein würde. Nun erhielten sie im Penaltyschiessen Recht.

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