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«Jahrelanger Partisanenkrieg» ist beendet

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Autor: Helene Soltermann

Courlevon Eine so kurze Gemeindeversammlung gab es in Courlevon schon lange nicht mehr: Am Montag waren in einer halben Stunde alle Traktanden abgehandelt. Die Gemeindeversammlung hat einstimmig einen Kredit von 47 000 Franken bewilligt, um ein Rückhaltebecken zu realisieren. Fritz Maeder, Präsident der Bodenverbesserungskörperschaft (BVK), zeigte sich an der Versammlung erleichert, dass das Projekt nun endlich realisiert werden könne. «Die Baumaschinen sind in den Startlöchern», sagte er.

Was am Montag so schnell über die Bühne ging, dem ging ein «jahrelanger politischer Partisanenkrieg» voraus, wie Maeder sagte. Im Februar 2009 beantragten Ernst und Werner Helfer die Verschiebung des am Schabelbach geplanten Beckens. Ihr Antrag wurde vom BVK-Vorstand unterstützt, doch über die Übernahme der dabei entstehenden Kosten konnten sich die Antragsteller und der BVK-Vorstand mit dem Gemeinderat lange nicht einigen.

Das Rückhaltebecken wird nun um 80 Meter versetzt gebaut, das Auffangvolumen ist doppelt so gross und kann das gesamte Regenwasser des alten Dorfteils aufnehmen. Dadurch muss laut dem Gemeinderat später kein zusätzliches Becken gebaut werden.

Unterhalt wird teurer

Gemeindeammann Jeorge Riesen sagte an der Gemeindeversammlung, er sei zufrieden mit der Lösung. Für die Realisierung des Projekts brauche es aber «gewisse Investitionen.» Wenn man die reinen Baukosten der beiden Varianten vergleiche, ergebe sich zwar kein grosser Unterschied. Bei der nun bewilligten Variante müsse die Gemeinde aber in den nächsten zwölf bis 15 Jahren mit zusätzlichen Kapital- und Unterhaltskosten in der Grössenordnung von 15 000 bis 18 000 Franken rechnen.

Das Rückhaltebecken ist Teil des generellen Entwässerungsprojekts, welches Courlevon im Rahmen der Güterzusammenlegung realisieren muss.

Ausgeglichene Rechnung

Für das Jahr 2009 präsentierte der Gemeinderat eine ausgeglichene Rechnung. Der Ertrag und der Aufwand beliefen sich auf je eine Million Franken, die Gemeinde konnte einen leichten Gewinn von rund 450 Franken verbuchen.

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