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Jahresrückblick Grossfreiburg: Ein grosses schwarzes Loch ist schuld

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Christian Schmutz

Das Freiburger schwarze Loch war völlig geheim, und niemand sollte es bemerken. Die FN konnten nun durch kriminalistische Recherchearbeit und auch Zufall den sogenannten Loch-Komplott aufdecken. Da kam der Zeitung die grosse Erfahrung mit Löchern entgegen – die Journalistinnen und Journalisten müssen täglich Löcher stopfen, und es hat kürzlich eine Sommerserie zum Thema Loch gegeben.

Kleines Loch – grosse Folge

Auf die Spur des Loch-Komplotts kamen die Journalistinnen und Journalisten aus einem einfachen Grund: Das grosse schwarze Loch hatte am Tag vor dem Jahrestag des berühmten 9/11 ein kleines schwarzes Loch an die Murtengasse geschickt, um den Freiburger Verkehr zum Erliegen zu bringen. Plötzlich hatte sich die Strasse geöffnet und ein Auto halb verschluckt. Hier nun alle Beweise, dass das Loch schuld war.

Was es alles angestellt hat

Das grosse schwarze Loch sorgte im Jahr 2008 dafür,

? … dass die Agglomeration Freiburg keinen Rappen vom Bund bekommt – weil das Loch einen wichtigen Teil der Dossier-Eingabe verschluckt hat;

? … dass Tafers sich von der Agglomeration abwandte – und es flüsterte auch den Düdingern Angst davor ein, im schwarzen, welschen Loch unterzugehen;

? … dass die Cap-Ciné-Kinosäle leer standen – die Besucher kamen nicht, weil sie fürchteten, auf dem Weg dorthin im Loch zu verschwinden;

? … dass der SP der Stadt eine Gemeinderätin verloren gegangen ist – und diese aus dem Loch heraus noch über die Partei herzieht;

? … dass noch nicht alle Fragen zur Poyabrücke geklärt sind und viel Geld verlocht wird – immerhin führt das Trassee von der Brücke direkt in ein schwarzes (Tunnel-) Loch und vielleicht bald noch unterirdisch ins St. Leonhard;

? … dass Oberamtmann Nicolas Deiss vom schwarzen Mantel der Vergessenheit bedeckt wurde – wie alle ehemaligen Politiker. Oder erinnert sich noch jemand an Claude Masset?

? … dass Freiburg und Marly mühsam gegen den Aldi- und Lidl-Komplott kämpfen mussten – die Super-Discounter verkaufen dafür schwarze Schokolade;

? … dass so viel Schnee fiel und der Winterdienst besonders gefordert wurde – immerhin hatte der Schnee die geheimen schwarzen Löcher darunter versteckt.

Das Loch frisst Einnahmen

Aber das Wichtigste kommt erst noch: Das gefrässige schwarze Loch hat auch alle Einnahmen der Gemeinden Freiburg, Marly und Villars-sur-Glâne immer gleich verschwinden lassen. Das ist seine echte Bestimmung – arme Räte plagen. So kann nun wirklich keine Gemeinde auf einen grünen Zweig kommen.

Dies ist vor allem dann unmöglich, wenn statt Lösungsansätzen immer noch mehr Forderungen kommen. Die einen wollen tiefere Steuern und damit weniger Einnahmen, die anderen keinen Abbau von Dienstleistungen, wieder andere keine Reduktion des Sozialstaates, und manche der Generalräte gleich alles zusammen. Manchmal möchten sich die Gemeinderäte von Freiburg, Marly und Villars-sur-Glâne wohl am liebsten in einem schwarzen Loch vergraben. Vielleicht flüstert das Loch ihnen dann die Lösung ein?

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