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Jährliche Besuche bei Lehrlingen nicht geplant

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Gemäss dem Gesetz über die Berufsbildung besucht die Lehraufsichtskommission «wenn möglich jede lernende Person einmal im Jahr» an ihrem Arbeitsplatz oder an den überbetrieblichen Kursen.

Dies ist jedoch nicht der Fall, wie die Grossräte Romain Collaud (FDP, Massonnens) und Gabriel Kolly (SVP, Corbières) festgestellt haben. Besuche fänden nur noch einmal im Laufe der Ausbildung statt. In einer Anfrage an den Staatsrat wollten sie wissen, ob dies mit den Sparmassnahmen des Kantons zu tun habe und ob diese Besuche nicht wieder jährlich stattfinden könnten.

In seiner Antwort bestätigt der Staatsrat nun, dass die Reduktion der Besuche durch die Lehraufsichtskommission tatsächlich Teil der Struktur- und Sparmassnahmen war. Der Grosse Rat habe damals dem Massnahmenpakt zugestimmt und den Schritt so unterstützt.

Der Staatsrat zeigt sich aber überzeugt, dass die Qualität der Aufsicht über die Berufsbildung aufgrund der Strukturen, die zur Verfügung stehen, weiterhin voll gewährleistet sei.

Man habe die Betreuung dort verstärkt, wo es nötig ist, gleichzeitig aber bei systematischen Besuchen Ressourcen freigesetzt. Das Landwirtschaftliche Institut Grangeneuve gehe ähnlich vor. So erfolgten Besuche im ersten Lehrjahr noch systematisch, später nur noch auf Bitte der Lehrlinge oder Lehrbetriebe.

Der Staatsrat schreibt, er plane, die Gesetzesgrundlage von 2020 bis 2022 zu überarbeiten. Da sich systematische Besuche nicht als nützlich erwiesen hätten, sollen Besuche in Zukunft nur noch auf Verlangen eines Lehrvertragspartners erfolgen.

uh

 

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