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Jaime Andrade: «Einbürgerung ist für mich auch nach 33 Jahren kein Thema»

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Jaime Andrade ist einer der wenigen Freiburger Generalräte, die keinen Schweizer Pass besitzen. Umso erstaunlicher ist seine Parteizugehörigkeit: Der Portugiese sitzt seit 2008 als Vertreter der Schweizerischen Volkspartei im Stadtparlament. Für Andrade ist das aber kein Problem: «Die SVP ist nicht gegen Ausländer, sondern für eine wirksame Integrationspolitik.»

Sein politisches Interesse hat der 62-Jährige vor über dreissig Jahren aus seiner Heimat mitgebracht. «Ich war damals schon aktiv», erzählt er. Noch heute sei er Mitglied einer portugiesischen Partei. Zur SVP stiess er, «weil mich Blochers Argumente überzeugt haben». Natürlich sei man auch innerhalb der Partei nicht immer einer Meinung – «aber so ist das in der Politik.»

Dass er nun zum zweiten Mal wählen und auch kandidieren kann, freut Andrade zwar. Doch für ihn wäre das Wahl- und Stimmrecht auch auf kantonaler oder sogar nationaler Ebene ein grosser Schritt. «Die Ausländer haben gezeigt, dass sie in der Schweizer Wirtschaft erfolgreich sein können», sagt er. «Warum sollen sie es dann nicht auch in der Politik dürfen?» Nur auf lokalem Niveau mitreden zu dürfen schaffe manchmal eine zusätzliche Ausgrenzung.

Freiburger und Portugiese

Der SVP-Generalrat fühlt sich eher als Freiburger denn als Ausländer – an eine Einbürgerung will er aber trotzdem nicht denken: «Ich bin ein portugiesischer Freiburger – und das bleibe ich.» cf

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