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«Jaun braucht wirtschaftlichen Impuls»

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«Jaun braucht wirtschaftlichen Impuls»

Resoluter Blick in die Zukunft am Neujahrsapero des Verkehrsvereins

Die Randregionen dürfen im Rahmen der neuen Regionalpolitik nicht ihrem Schicksal überlassen werden. Dies wurde am Neujahrsapero in Jaun von mehreren Rednern betont. Um im Tourismus Schritt zu halten, steht ein Grossprojekt, der Bau eines Sessellifts, an.

Autor: Von WALTER BUCHS

«Eine Partnerschaft zwischen den Behörden und der Privatwirtschaft ist im Interesse eines guten Einvernehmens in einem Dorf sehr wichtig.» Mit diesen Worten bedankte sich Staatsrat Beat Vonlanthen für die Einladung zum Neujahrsapero am vergangenen Freitag, das der Verkehrsverein Jaun unter dem Präsidium von Beat Buchs zum zweiten Mal durchgeführt hat. Als frisch gebackener Volkswirtschaftsdirektor könne er, so Vonlanthen, noch kein fertiges Programm vorlegen, gestand er vor den rund 30 Personen im Fang. Mit Blick auf die neue Regionalpolitik des Bundes, die es jetzt in den Kantonen umzusetzen gilt, hielt er aber doch fest: «Die Randregionen dürfen nicht ihrem Schicksal überlassen werden; aber punkto Entwicklungsmöglichkeiten muss man mit beiden Füssen auf dem Boden bleiben.»Der neue Volkswirtschaftsdirektor räumte ein, dass es nicht einfach ist, den Kanton Freiburg innerhalb der Schweiz zu positionieren. Für ihn sei es aber ganz wichtig, der jungen Bevölkerung Zukunftsperspektiven zu geben und gleichzeitig die hohe Lebensqualität im Kanton aufrechtzuerhalten.Staatsrat Vonlanthen machte darauf aufmerksam, dass sich Jaun im Rahmen der neuen Regionalpolitik, die ab kommendem Jahr die seit 30 Jahren praktizierte Investitionshilfe für Berggebiete ablösen wird, überlegen muss, wie es mit anderen Regionen zusammenarbeiten kann. Er gab sich überzeugt, dass generell die Rahmenbedingungen gut sind, um «mit Zuversicht in die Zukunft zu schauen».Anton Brülhart, Verwaltungsratspräsident der Skilifte Jaun AG, kam auf den geplanten Bau eines Sessellifts als Ersatz des Gastlosen-Skilifts zu sprechen. «Dies ist ein Trumpf, den Jaun ausspielen muss und nicht fallen lassen darf», beteuerte er. Nachdem die Gemeinde einen Betriebsbeitrag gesprochen und eine Defizitgarantie beschlossen habe, könne das Projekt nun vorangetrieben werden. Man sei sich bewusst, so Brülhart weiter, dass das Projekt für Jaun ein sehr grosser Brocken sei. Deshalb sagte er auch an die Adresse des Volkswirtschaftsdirektors: «In der neuen Regionalpolitik muss für Jaun mehr herausschauen, als es bisher der Fall war.»Die neue Anlage soll auch dem Sommertourismus einen Impuls geben. In diesem Zusammenhang wies Joseph Buchs, Im Fang/Freiburg, auf zwei nationale resp. regionale Wanderrouten hin, die im Rahmen des Projekts «Schweiz Mobil» ab 2008 durch die Gegend von Jaun führen werden.

Neues für Winter und Sommer

Zu Beginn der Veranstaltung, die unter dem Motto «Zukunftsorientiert kommen wir uns näher» stand, erinnerte Tourismusleiter Jean-Marie Buchs daran, dass im vergangenen Jahr der Rundwanderweg um die Gastlosen realisiert wurde. Dies sei «ein wichtiger Markstein für den Sommertourismus». Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Saanen habe dabei vorzüglich funktioniert.Weiter gab er bekannt, dass die bestehende Buvette beim Kinderskilift neu mit vier Containern ergänzt wurde. Mit den rund 80 geheizten Plätzen habe eine Lücke geschlossen werden können.

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