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Jauner Landwirte bekräftigen ihre Einheit

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«Die Produzenten der Käsereigenossenschaft Jaun und Umgebung haben entschieden, eine bewegte Zeit endgültig hinter sich zu lassen und ab sofort wieder an einem Strick zu ziehen.» So äussert sich die Genossenschaft im aktuellen Informationsblatt «Echo vom Jauntal» zum Richtungswechsel im Streit um den Standort für die neue Käserei in Jaun. Diese soll nun an der Jaunpassstrasse, als Anbau zum bestehenden Verkaufslokal mit Käsereifungskeller, gebaut werden (FN vom 22. November). Die Einsicht habe obsiegt, «dass sich die schwierigen Herausforderungen der Zukunft nur mit gemeinsamen Zielen und einem friedlichen Umgang untereinander bewältigen lassen», schreibt die Käsereigenossenschaft im «Echo vom Jauntal».

Die Gesamtkosten des neuen Projekts, inklusive Kauf der bestehenden Liegenschaft, liegen bei sechs Millionen Franken. «Ein happiger Betrag für eine kleine Genossenschaft mit nur etwas mehr als 20 Produzenten», halten die Landwirte im Infoblatt weiter fest. Deshalb seien sie auf Hilfe von aussen dringend angewiesen.

Dank für Unterstützung

Ein grosser Eigenmitteleinsatz und Rückbehalte auf den Milchlieferungen würden bei weitem nicht ausreichen, um das Projekt aus eigener Kraft stemmen zu können, heisst es im öffentlichen Schreiben, in dem sich die Milchproduzenten «im Voraus für das Verständnis und die Unterstützung bei der gesamten Bevölkerung der Gemeinden Jaun und Saanen» bedanken.

Die Käsereigenossenschaft Jaun und Umgebung steht unter Zeitdruck: Bis Anfang 2018 muss die Käserei stehen, damit die Genossenschaft ihr ­Gruy­ère-Kontingent und damit auch den höheren Milchpreis halten kann. Denn zurzeit wird die Milch aus Jaun und Umgebung in Charmey zu Gruyère AOP verarbeitet. Das Pflichtenheft des Gruyère sieht aber eine Produktion vor Ort vor.

ak

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