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Jazz-Musik von nah und fern

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Autor: Carole Schneuwly

Die Jazz-Parade sei schon immer vor allem anderen ein Fest für die Freiburgerinnen und Freiburger gewesen, und das solle sie auch bleiben. Das sagte Organisator Jean-Claude Henguely am Freitag vor den Medien. Auch für die bevorstehende 21. Ausgabe habe er am Grundrezept nichts geändert: Jazz in all seinen Spielarten unter der Woche, Pop- und Weltmusik für ein breites Publikum am Wochenende und zwei Nebenbühnen mit Platz für Experimente und Entdeckungen.

Carte blanche für den Freiburger Thierry Lang

Insgesamt sind an 13 Abenden 47 Konzerte mit über 200 Musikerinnen und Musikern programmiert. Etwa die Hälfte davon kommt aus dem Kanton Freiburg. Für ein Jazzfestival sei das bemerkenswert, sagte der Jazzpianist Thierry Lang, der selber für einen der Höhepunkte des diesjährigen Festivals besorgt sein wird. «Andere Veranstalter engagieren Amerikaner, Amerikaner und noch mehr Amerikaner. In Freiburg ist das zum Glück nicht so.»

Thierry Lang wird am 7. Juli mit zahlreichen renommierten Künstlerinnen und Künstlern den ganzen Abend bestreiten: Anlass für die Carte blanche ist die Gründung seines Labels «Studio d’en face», bei dem bisher fünf CDs erschienen sind. Elf Musiker, die in irgendeiner Weise in Beziehung zu seinem Label und seinem Studio stehen, hat Lang für den Konzertabend eingeladen, darunter den Bassisten Heiri Känzig, den Gitarristen Francis Coletta, den Posaunisten Glen Ferris und die Sängerin Sandy Patton.

Patent Ochsner und die Jazz-Szene

Ein Höhepunkt aus Deutschfreiburger Sicht dürfte der 10. Juli sein, mit Patent Ochsner als Hauptact und den beiden Basler Formationen Myron und Zisa im Vorprogramm. Die internationale Jazz-Szene ist unter anderem vertreten mit den Italienern Rosario Giuliani, Flavio Boltro, Enrico Pieranunzi und Paolo Fresu, dem Amerikaner Uri Caine, dem Australier James Morrison oder dem Franzosen Renaud Garcia-Fons. Unter den Freiburger Musikern finden sich etwa Thierry Romanens, Stefan Aeby, die Brass Band Freiburg oder das Fribourg Jazz Orchestra.

Die Nebenbühne des New Orleans Café ist dem Blues und dem traditionellen Jazz gewidmet. Gruppen wie die Charlie Morris Blues Band oder die Merry Hot Melodies sorgen hier für Stimmung. Ab 18 Uhr gibt es auch im Armstrong Corner Unterhaltung. Diese Bühne steht lokalen Formationen zur Verfügung, renommierten wie der Toni’s Big Band, aber auch Entdeckungen wie einer Kinderformation unter der Leitung der Pianistin Véronique Piller.

Auch dieses Jahr organisiert die Jazz-Parade im Weiteren zwei Masterklassen, und zwar mit dem New Yorker Saxophonisten Dave Liebman sowie mit dem Trompeter und Posaunisten James Morrison, der mit dem Fribourg Jazz Orchestra ein Big-Band-Atelier durchführt und am 16. Juli mit den Freiburgern auftritt.

Programm und Infos: www.jazzparade.ch.

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