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Jazz-Parade: Freiburg und Gustav feiern den Sommer

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carole Schneuwly

Milde Temperaturen bis weit in die Nacht hinein, Frauen in leichten Sommerkleidchen und Männer in Shorts und Sandalen, ein kühles Bier hier, ein erfrischender Cocktail da, ein bisschen vorgezogene Ferienstimmung – und am Ende singt die Menge unter einem makellosen Sternenhimmel gemeinsam «Gegen Süden»: So sieht in Freiburg ein perfekter Sommerabend aus. Am Freitag hat mit einem solchen perfekten Sommerabend die 22. Jazz-Parade begonnen, und dazu trug, nebst wohlgesinnten Wettergöttern, die Programmierung ganz wesentlich bei. Die Hauptbühne auf dem Georges-Python-Platz war fest in Sensler Hand, mit den Mundart-Rappern der Eggippa Fifauter als Vorband und mit Gustav und seiner Band als Hauptact.

Die Deutschfreiburgerinnen und Deutschfreiburger kamen dementsprechend in Scharen, es war überdurchschnittlich viel Senslerdeutsch zu hören, und der eine oder andere Romand stellte nachsichtig fest: «Eh ben, c’est une soirée singinoise!» Und wie könnte ein «Sensler Abend» besser anfangen als mit senslerdeutschem Hip-Hop at its best, vorgetragen von einer äusserst spielfreudigen Eggippa Fifauter, die nach zweijähriger Bühnenabstinenz sichtlich heiss war auf den Auftritt vor Publikum. Dass dieses zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz so zahlreich vor der Bühne versammelt war – immerhin hatte gerade das WM-Viertelfinal-Spiel Uruguay-Ghana begonnen-, tat dem Enthusiasmus der vier Jungs keinen Abbruch. Sie unterhielten die Konzertbesucherinnen und -besucher hervorragend, sei es mit neuem Songmaterial, das im kommenden Herbst auf CD erscheinen wird, sei es mit alten Liedern (und der Testfrage: «Wer kennt den noch?»), sei es mit Freestyle-Einschüben oder mit coolen Sprüchen (etwa zum Bühnenoutfit, von dem nicht ganz klar war, ob es sich um Absicht oder um einen Waschunfall handelte, aber hey: «Echte Männer können auch Rosa tragen!»). Zur perfekten Show passte der perfekte Übergang zum zweiten Konzert des Abends, in Form eines Kurzauftritts von Gustav als Gastdrummer.

Derart angeheizt, brauchte es nicht viel, um das Publikum in Stimmung zu bringen, als Gustav und seine «Hellbrothers» pünktlich um 22 Uhr die Bühne betraten. Dazu setzte der Meister zuerst auf bewährte Kost wie «Merci pour les cacauètes» oder «Ici et là-bas», Hits aus dem erfolgreichen 2000er-Album «Gegen Süden». Bald kamen auch die jüngsten Fans auf ihre Kosten, mit der unumgänglichen «Häppörischnitta». «As Lied für d Goofe», meinte Gustav, damit diese nachher ins Bett könnten. Dieser Aufforderung kam natürlich niemand nach, im Gegenteil: Inzwischen stand das Publikum dicht gedrängt vor der Bühne und bis weit in den Platz hinein – daran änderte auch die Endphase des Fussballkrimis, der nebenan auf Grossleinwand übertragen wurde, nichts.

Wer sich für Musik statt Fussball entschieden hatte, wurde nicht enttäuscht. Gustav servierte seinem Heimpublikum, was es von ihm erwartete, brachte viele alte Hits wie «Anker», «Di Wäg» oder «Lundi matin» und dazu die Höhepunkte des neuen Albums «666». Durch eifriges Klatschen (Gustav: «Wo sind die Hände? Auch die bei den Würsten!») und Mitsingen bewiesen die Fans, dass sie längst auch die neuen Songs, allen voran die Single «Bout du monde», lieben.

Und auch das funktioniert an jedem Gustav-Konzert: Wenn der Mann auf der Bühne auf und ab zu hüpfen beginnt, folgt ihm das Publikum im Wissen, dass jetzt das Lied «Hau ab!» kommt. Und wenn dann noch die Jungs der Eggippa Fifauter die Bühne zum Gegenbesuch betreten und Gustavs Hit mit ihren Rhymes aufpeppen, kennt die Begeisterung keine Grenzen mehr. Fehlt nur noch «Gegen Süden» als Zugabe – und weils eben ein perfekter Sommerabend war, enthielt Gustav seinen Fans natürlich auch dieses Dessert nicht vor.

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