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«Je schneller wir fertig sind, desto besser»

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Wer im richtigen Winkel zur Poyabrücke steht, dem fallen sie kaum auf, die knapp hundert Meter Fahrbahn, die noch fehlen. «Wenn alles nach Plan läuft, erfolgt die Zusammenführung der beiden Seiten Mitte September», erklärt Projektmanager Christophe Bressoud den rund fünfzig anwesenden Generalratsmitgliedern, die an diesem Samstag gekommen sind, um das Voranschreiten der Arbeiten zu besichtigen. Der Zeitpunkt für den Besuch der Baustelle ist gut gewählt: Heute Abend entscheidet der Generalrat über den Kreditfür die Begleitmassnahmen zurPoyabrücke.

Ungewohnte Aussicht

Auf der Brücke angelangt, zeigen sich denn viele auch beeindruckt von der Baustelle oder der Aussicht. Die Brücke eröffne eine neue Sicht auf die Stadt, bemerkt Generalrat Bernhard Altermatt: «Von hier aus sehen wir genau den Teil der Stadt, den wir mit dem Poya-Projekt schützen wollen.» Bis dieser Ausblick aber einem grösseren Publikum zugänglich wird, gibt es noch einiges zu tun: Sobald das fehlende Teilstück fertiggestellt ist, erhält der 28 Zentimeter dicke Betonboden einen lärmmindernden Belag. Zudem fehlen das Geländer, die Überdachung auf der Palatinat-Seite und die Elektrizität.

Neue Herausforderungen

Bei der Fertigstellung der Brücke erwartet Bressoud keine grösseren Komplikationen mehr. Die Arbeiten seien zwar nicht alltäglich, doch die Arbeiter wüssten nun, wie es geht. «Die grösste Herausforderung wartet jetzt woanders», sagt er und führt die Gruppe durch den rund 300 Meter langen Tunnel zum unterirdischen Kreisel. Die Unterführung auf der rechten Seite Richtung Autobahn ist fast fertig, nun folgt das etwa 100 Meter lange Pendant Richtung Stadtzentrum. «Die Schwierigkeit hierbei ist, dass wir unter den SBB-Geleisen hindurchgraben müssen, ohne den Zugverkehr zu beeinträchtigen», sagt Bressoud. Um eine Erschütterung der Schienen zu vermeiden, erfolgen die Arbeiten unter dem Fundament des Eisenbahndamms. «Das sind rund zehn Meter unter der Strasse», präzisiert Bressoud. Momentan sind rund 150 Arbeiter auf der Baustelle beschäftigt. Das grosse Aufgebot sei wichtig, betonte Bressoud. «Auf der Agy-Ebene finden viele Veranstaltungen statt. Je schneller wir fertig sind, desto besser.»

Wichtige Investition

Es sei schön zu sehen, wie interessiert der Generalrat an der Baustelle sei, sagte SyndicPierre-Alain Clément. «Ich denke, die Leute haben begriffen, wie wichtig diese Investition für die Stadt ist.» Ob der Rundgang auch die letzten Zweifel bezüglich der Begleitmassnahmen ausräumen konnte, wird sich heute Abend zeigen. Zumindest nach dem Besuch waren sich noch nicht alle im Klaren, wie ihre Entscheidung ausfallen wird.

Zahlen und Fakten

Rund 50000 Tonnen Material

Die fertige Brücke misst 851 Meter, die Spannweite zwischen den beiden Pfeilern beträgt 196 Meter. Damit die beiden Teile am Schluss zusammenpassen, kann die Höhe der Fahrbahn mittels der Drahtseile um bis zu 30 Zentimeter verstellt werden. Für den Bau der Brücke werden rund 50000 Tonnen Material verwendet.rb

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