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Jean-Pierre Restellini, Präsident der nationalen K

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Drei Fragen an:

Jean-Pierre Restellini, Präsident der nationalen Kommission zur Verhütung von Folter.

Herr Restellini, Ihre Kommission besteht seit zwei Jahren. Haben sich die Haftbedingungen in der Schweiz seitdem verbessert?

Es ist noch zu früh, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Wir haben etwas mehr als zwanzig Gefängnisse besucht – aber in der Schweiz gibt es über 120. Ausserdem müssten wir sie mehrmals besuchen, um Veränderungen festzustellen. Aber ich denke schon, dass wir etwas bewegt haben. Einige vorgeschlagene Massnahmen sind auch leicht umzusetzen.

 

Ende 2011 haben Sie den Bericht über das Freiburger Zentralgefängnis veröffentlicht. Ihre Vorschläge wurden aber nicht alle erhört. Stört Sie das?

Nein, wir sind bei Justizdirektor Erwin Jutzet auf offene Ohren gestossen. Und ich muss sagen: Freiburg hat nicht die schlechtesten Strafanstalten in der Schweiz. Wir werden natürlich auch einmal Bellechasse besuchen. Wann das sein wird, kann und darf ich aber nicht sagen.

 

Sie nutzen nicht gerne das Wort «Folter». Warum?

Der Begriff wurde schon für alles Mögliche benutzt und bedeutet letztendlich immer weniger. Mir ist es egal, ob eine Behandlung menschenunwürdig, erniedrigend oder Was-weiss-ich genannt wird. Wichtig ist, dass wir sagen: Das darf nicht sein. Und dass sich die Haftbedingungen entsprechend verbessern.cf/Bild aw

Pfarrkirche Christ-König, Perolles 45, Freiburg. Do., 23. Februar, 20 Uhr: «La torture existe-t-elle en Suisse?» (franz.)

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