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Jeannin Star beim Pflichtsieg über Biel

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Autor: kurt ming

Gottérons Siegesserie im neuen Jahr nimmt immer unheimlichere Formen an. Es gibt sogar Optimisten in der Saanestadt, die behaupten, der Titel im Schweizer Eishockey führe in diesem Jahr übers St. Leonhard. Soweit ist es natürlich noch lange nicht, aber zuletzt treten die Freiburger in der Liga wie eine Spitzenmannschaft auf.

Unangenehmer Gegner

Klar, ein Heimerfolg gegen Biel buchen ambitionierte Teams realistisch unter der Rubrik Pflichsiege ab, aber erstens haben die Drachen ja das erste Saisonheimspiel gegen die Seeländer überraschend 1:3 verloren, und zweitens haben sich Teams wie Lugano und Bern zuletzt gegen den Aufsteiger die Zähne ausgebissen. Dass der EHC Biel, der übrigens nach der Niederlage in Freiburg erstmals Tabellenletzter ist, für alle Teams in der obersten Liga ein unangenehmer Gegner ist, musste Gottéron lange Zeit am eigenen Leibe erfahren.

Bis zwölf Minuten vor Spielende war jeder Ausgang möglich, dann knickte Shawn Heins mit einer Einzelleistung die Hoffnungen der Berner. Am Schluss fiel das Resultat nicht nur gemäss Biel-Captain Mathieu Tschantré um das eine oder andere Tor zu hoch aus, aufgrund der Spielanteile war jedoch der sechste Sieg in Folge für das Pelletier-Team verdient. Mit dem 5:0 hat der HCF nun endlich auch ein positives Torverhältnis – und noch nie seit der Einführung der Playoffs verpasste eine Mannschaft, die mehr Tore geschossen als kassiert hatte, am Ende der Qualifikation die Finalrunde. So gesehen stehen die Chancen Gottérons eine Woche vor dem Strichschlager in Zug mehr als gut, zum zweiten Mal in Folge im Februar und März um den Schweizermeistertitel zu spielen.

Jeannins wichtiger Shorthander

Luganos langjähriger Chefcoach und Meistermacher John Slettvoll, inzwischen wieder in seine schwedische Heimat zurückgekehrt, sagte vor Jahren einmal nach einem wichtigen Sieg, wirklich gute Spieler würden dann Tore schiessen, wenn ihre Mannschaft einmal nicht richtig auf Touren käme. Ein solches Beispiel sahen die 7125 Fans im St. Leonhard nach 25 Minuten im verknorzten Match zwischen Gottéron und Biel. Es stand zu diesem Zeitpunkt trotz ein paar weniger Torchancen immer noch 0:0, und Biel hatte im Powerplay die Chance, das so wichtige Führungstor zu erzielen.

Es kam aber für die Gäste aber ganz anders: Routinier Jeannin holte sich im Boxplay in der neutralen Zone die Scheibe und knallte sie mit einem verdeckten Schrägschuss an Caminada vorbei unhaltbar ins weite Eck. Es war dies wohl schon der Anfang vom Ende für den späteren Verlierer. Jeannin buchte danach noch das 2:0 und schoss quasi als Zugabe auch noch den letzten Treffer des Abends.

Geduld war diesmal gefragt

Mit seinen vier Skorerpunkten überholte der beste Spieler des Abends Goldhelm Julien Sprunger in der NLA-Skorerliste wieder. Bei seinem Comeback hat der Natiflügel seinerseits das Visier nicht optimal eingestellt.

Für Coach Serge Pelletier und den dreifachen Torschützen Sandy Jeannin lag der Schlüssel zum Erfolg vorab in der eigenen Geduld. Selbst als der erste Treffer trotz mehr Spielanteilen nicht fallen wollte, verlor der Gastgeber nie die Geduld und ging in der Abwehr, wo Caron seinen dritten Saisonshutout feiern konnte, kaum grosse Risiken ein. Und dieses Rezept sollte sich in der Endabrechnung auszahlen, denn ab Mitte der Spielhälfte hatten die Freiburger den Match im Griff.

Biel, das nur mit drei Ausländern und ohne Abwehrchef Steinegger antreten musste, konnte sich fast ein Dutzend Mal nur mit Befreiungsschlägen gegen die spielerische Übermacht der Freiburger wehren. Ein wichtiger Vorteil für den Sieger bestand in der Tiefe der Kader. Während Freiburg bis zum Ende mit vier Blöcken agieren konnte – der vierte Angriff mit Botter, Vauclair und Montandon schoss sogar mehr Tore als die beiden Ausländer Law und Meunier – bauten die Gäste gegen Ende der Partie kräftemässig immer mehr ab.

Auch wenn sieben Runden vor Schluss der Quali in Freiburg jetzt (fast) alles nach Playoff aussieht, wollen die Verantwortlichen des Tabellensiebten den Tag noch nicht vor dem Abend rühmen. Nicht unbedingt nur der Punkteabstand zum Strich als viel mehr die Substanz geben den Gottéron-Fans Zuversicht für die Zukunft. Anders sieht es beim Aufsteiger aus, der sich nun plötzlich nach einem Zwischenhoch wieder Sorgen um den Ligaerhalt machen muss.

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