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Jede dritte Gämse darf länger leben

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Es gibt seit Jahren immer weniger Gämsen – sowohl im Kanton Freiburg als auch im Rest der Schweiz. Um dem entgegenzuwirken, führt die kantonale Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft ein Jagdmanagement ein, wie gestern mitgeteilt wurde.

Dieses Jagdmanagement differenziert bei den Tieren nach Region, Altersklasse und Geschlecht. Bei dieser Regelung dürfen maximal 15 Prozent des Bestands erlegt werden, der im für die Jagd offenen Gebiet und in den kantonalen Wildschutzgebieten gezählt wurde. Beim Hirsch bleibt die Abschussquote unverändert.

Für diese Saison werden demnach 180 Gämsen unter den Jägerinnen und Jägern ausgelost, zu gleichen Teilen Böcke, Geissen und Jungtiere. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Reduktion um 83 Tiere oder 32 Prozent.

Um die Umsetzung dieses selektiveren Abschussplans zu begünstigen, wird die Dauer der Gamsjagd um drei zusätzliche Samstage verlängert. Die Dauer der Jagd in den Wildschutzgebieten bleibt auf eine Woche begrenzt.

Diese Regelung wurde vom Amt für Wald, Wild und Fischerei zusammen mit Vertretern des Freiburger Jagdverbands ausgearbeitet. Ausserdem wurde sie den Vertretern von Pro Natura und WWF unterbreitet sowie in der Konsultativkommission für die Jagd besprochen, wo sie einstimmig positiv beurteilt wurde.

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