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Jetzt kann die Detailplanung beginnen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Imelda ruffieux

Einstimmig genehmigten die 48 Delegierten des OS-Verbandes am Donnerstag in Plaffeien den Planungskredit für den Ausbau des Oberländer Schulzentrums. Das 25 Millionen-Franken-Projekt «… oben … unten» des Architekturbüros Grobéty und Fasel in Freiburg soll etappenweise ab 2010 realisiert werden. Mit dem Okay des OS-Verbandes kann nun die Detailplanung an die Hand genommen werden. Wie Otto Lötscher, Präsident der Planungskommission, ausführte, wartet vor allem auf die Ingenieure eine grosse Herausforderung: Teile des geplanten Neubaus kommen nahe an bestehende Bauten zu stehen und die Zweifachturnhalle wird in den Boden versenkt.

Zwei- oder dreifach?

In der Diskussion wurde u. a. die Frage gestellt, warum man statt einer Zweifach- nicht gleich eine Dreifach-Turnhalle plane und wie es mit einem späteren Ausbau aussehe. Otto Lötscher bestätigte, dass man eigentlich eine Dreifach-Halle bräuchte, um alle Bedürfnisse zu decken, und dass man deshalb auch nach dem Ausbau mit benachbarten Gemeinden zusammenarbeiten müsse. «Ein späterer Ausbau wäre mit recht hohen Kosten verbunden.» Walter Fasel, Präsident der OS Sense, ergänzte, dass mit der Zweifach-Turnhalle das Bedürfnis der OS gedeckt sei. Wenn die Sitzgemeinden eine Dreifach-Halle möchten, müssten sie die Zusatzkosten selbst tragen. Otto Lötscher, Ammann von Plaffeien, zeigte sich nach dem Entscheid sehr zufrieden. Mit dem Ausbau werde das Oberland aufgewertet. In die gleiche Richtung zielte Walter Fasel: «Ich bin froh, dass wir nach langen Diskussionen eine Lösung gefunden haben. Wir ziehen wieder alle am gleichen Strick.»

Während in Plaffeien noch viel geplant werden muss, kann in Wünnewil schon bald gefeiert werden. Erwin Grossrieder, Präsident der Baukommission für den Ausbau der OS Wünnewil, präsentierte die Verwandlung dieses Zentrums in den letzten zwei Jahren. Am 30./31. Mai findet die Einweihung statt.

Günstiger als budgetiert

Die Delegierten genehmigten an der Versammlung in Plaffeien auch die Jahresrechnung 2007. Sie wurde zum 34. und letzten Mal von Sekretär-Kassier Berthold Rauber präsentiert. Die Betriebsrechnung schliesst um 24 600 Franken günstiger ab als budgetiert, der Anteil der Gemeinden um 63 000 Franken. Da nun auch die Kantonssubventionen von 348 000 Franken für die Informatikausrüstung der OS-Zentren in den Jahren 2000 bis 2002 eingetroffen sind, reduziert sich der Anteil der Gemeinden um insgesamt 411 000 Franken.

Mit Applaus und Geschenken wurde Heinz Wyler verabschiedet. Er hat sich jahrelang für die Belange der OS Sense eingesetzt. Seitens des Kantons würdigte Reto Furter, Vorsteher der Deutschsprachigen Schulen, seine Verdienste, denn Heinz Wyler hat auch Pionierarbeit in Sachen Schulleitungen geleistet. Als Ersatz für Heinz Wyler und die ebenfalls abtretende Esther Stauffacher sind Cornelia Rappo und Guido Bielmann in den Vorstand gewählt worden.

Eine kurze Diskussion ergab sich bei der Wahl von Marcel Portmann als Nachfolger von Berthold Rauber für das Amt des Sekretär-Kassiers. Die Gemeinde Alterswil kritisiert das Vorgehen bei der Stellenbesetzung, man hätte die Stelle gerne ausgeschrieben gesehen. Die Delegierten dieser Gemeinde enthielten sich bei der Abstimmung ihrer Stimme.

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