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Jeuss und seine Nachbarn starten Fusionsverhandlungen mit Murten

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«Die Umsetzung der Fusion mit Murten ist auf den 1. Januar 2016 geplant», sagte Ammann Ueli Minder am Mittwochabend an der Gemeindeversammlung in Jeuss. Der Gemeinderat habe das klare Resultat der Konsultativabstimmung vom 3. März, bei der sich 82,5 Prozent für eine Fusion aussprachen (die FN berichteten), als Auftrag entgegengenommen, mit den Fusionsverhandlungen zu beginnen. «Auf Wunsch der Gemeinde Murten werden wir die Verhandlungen gemeinsam mit den Gemeinden Courlevon, Lurtigen und Salvenach aufnehmen», so Minder. Es gelte nun, in den Verhandlungen zwischen den Gemeinden viele Detailfragen zu klären. Das erste Treffen finde Anfang Mai statt, danach werde der Gemeinderat die Bevölkerung regelmässig über den aktuellen Stand informieren. Dass die vier kleinen Gemeinden gemeinsam mit Murten verhandeln, sehe er eher als Vorteil, sagte Minder gegenüber den FN. «Wir haben die gleichen Interessen.» Finanziell betrachtet ist Jeuss ein attraktiver Fusionspartner. Dies zeigten die Zahlen, welche der Ammann der Versammlung präsentierte: Die Rechnung 2012 schliesst bei einem Gesamtaufwand von gut 1,4 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von rund 6000 Franken. Zudem konnte die Gemeinde freie Abschreibungen in der Höhe von 130 000 Franken vornehmen. Die Nettoinvestitionen beliefen sich 2012 auf rund 35 000 Franken.

«Wir stehen finanziell sehr gut da», sagte Minder im Anschluss an die Versammlung gegenüber den FN. Dank gut funktionierender Ausgabenkontrolle sei die Gemeinde schuldenfrei. «Die Finanzen sind für uns kein Fusionsgrund. Das Problem liegt eher darin, dass es immer schwieriger wird, die Ämter zu besetzen», so Minder.

Ortsplanung liegt bald auf

Neuigkeiten konnte der Ammann auch zur Ortsplanung präsentieren. «Wir haben sie von der Vorprüfung beim Kanton zurückerhalten.» Die Gemeinde werde einige Punkte bereinigen, um die Ortsplanungsrevision dann öffentlich aufzulegen. «Das wird voraussichtlich im Verlauf des Sommers geschehen.» Laut Minder soll mit der Ortsplanung neues Bauland für rund 15 Einheiten eingezont werden.

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