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Jobsharing der Youngsters

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Autor: frank stettler

Der Spielmacher bekleidet im Basketball die wichtigste Position. Er allein entscheidet, welche Spielzüge angewandt werden. Er bestimmt das Tempo. Mit der Leistung des Spielmachers steht und fällt sozusagen die Performance des gesamten Teams. In den vergangenen Jahren hatte Pascal Perrier-David diese tragende Position bei Olympic inne. Nach dem Abgang des charismatischen Franzosen vertraut Trainer Damien Leyrolles – sicherlich auch aus finanziellen Gründen – neu auf die Künste eines Duos.

Mut zur Jugend

Die beiden Youngsters Stefan Petkovic und Jonathan Kazadi, welche in den letzten zwei Jahren bereits in Teileinsätzen NLA-Luft schnuppern konnten, ziehen ab dieser Saison die Fäden im Spielaufbau.

Für Jonathan Kazadi bedeutet diese Nomination eine einmalige Chance, die es nicht zu verpassen gilt: «Wir werden alles geben und zeigen, dass junge Spieler schon gute Leistungen erbringen können. Sollten wir die Erwartungen erfüllen, wäre es zudem ein Signal an die anderen Clubs, Mut zur Jugend zu zeigen. Für den Schweizer Basketball wäre dies bestimmt förderlich.»

Der 18-jährige Berner, der das Kollegium Heilig Kreuz besucht, beginnt die vierte Saison bei den Freiburgern. Er stieg dabei kontinuierlich von den Junioren über die 1. Liga und die Nationalliga B bis ins Fanionteam. «Die vergangene Saison mit der Akademie in der NLB war perfekt. Ich musste Verantwortung übernehmen.» Jonathan Kazadi spielte schon immer in der Position des Playmakers. «Es gefällt mir, das Spiel zu organisieren.»

Diese Aufgabe teilt er nun bei Olympic mit Stefan Petkovic. Das Verhältnis sei trotz der Konkurrenz gut. «Wir essen meist zusammen und verstehen uns sehr gut. Rivalen sind wir jedenfalls keine. Klar ist aber, dass wir uns im Training nichts schenken. Nur so kommen wir weiter.» Ähnlich sieht es Petkovic: «Es wird der mehr Spielminuten bekommen, der die besseren Leistungen zeigt. Unser beider Ziel ist es letztlich, dem Team so gut es geht zu helfen.» Der gebürtige Basler hat durchaus einen gewissen Respekt vor der neuen Herausforderung. «Das ist nun nicht mehr Junioren-Niveau. Wir spielen gegen Profis, der Spass ist passé. Jetzt heisst es, intelligent zu spielen.»

Das Hirn der Mannschaft

Berufsmittelschüler Petkovic gefällt die Rolle als Hirn der Mannschaft. «Wenn die anderen Spieler in der Defensive sehen, dass der Spielmacher Vollgas gibt, ziehen sie mit», fügt er an.

Dass Olympic gemeinhin etwas schwächer eingeschätzt wird als noch in den vergangenen Jahren, versteht Stefan Petkovic nicht. «Ich sehe keinen Grund für diese Prognose. Andere Teams haben vielleicht mehr Geld, aber was zählt, ist auf dem Feld. Das grössere Herz wird siegen. Ich denke schon, dass wir vorne mithalten werden.» Dem schliesst sich Jonathan Kazadi an: «Wir werden zu den besseren Mannschaften gehören.» Das notwendige Selbstvertrauen für die wichtige Spielmacherposition scheint das junge Duo also jedenfalls mitzubringen.

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