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Jolanda Lötscher neue Meisterin

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Die Springsport-Fans blickten am vergangenen Wochenende mit Spannung nach Plaffeien: 53 Paare aus der ganzen Schweiz traten an, um den Meister des regionalen Springsports zu küren. Es wurde ein absolut spannender und hochstehender Final mit einer würdigen neuen Schweizer Meisterin: Jolanda Lötscher aus dem aargauischen Oberrüti.

Die beste Ausgangslage verschafften sich in der Qualifikationsprüfung vom Samstag die 15 Paare, die fehlerfrei blieben und so mit einem blanken Konto in die beiden Finalumgänge des Sonntags starten konnten. Ebenfalls mit im Final waren die Reiterinnen und Reiter mit vier Fehlerpunkten. Aus Deutschfreiburger Sicht sehr erfreulich: Urs Hofer aus Bösingen (0 Punkte) sowie die beiden Mitglieder des organisierenden Reitklubs Buecha, Anja Peissard und Nicole Helfer (je 4 Punkte), schafften den Finaleinzug.

Freiburger verpassen den finalen Umgang

Der Final mit zwei Umgängen und einem Stechen um die Medaillenränge forderte den Kandidaten am Sonntagnachmittag nochmals alles ab. Schliesslich blieben zwei Paare fehlerfrei und stachen um die goldene und silberne Medaille: Jolanda Lötscher und Jörg Küng aus dem luzernischen Entlebuch – beide mit zwei sprunggewaltigen und vorsichtigen Stuten (Finesse v.h. Slagershof und Danaelle CH). Zuvor wurde aber das Stechen um Bronze ausgetragen. Sechs Paare verlangten sich hier nochmals alles ab – praktisch nach jedem Paar wurde die Bestzeit unterboten. Mit dem schnellsten Null-Fehler-Ritt sicherte sich Nicole Bruhin mit ihrer treuen Ladina XIX schliesslich die Bronzemedaille. Rang vier blieb für Philippe Hirsbrunner, der sich mit seinem Eidgenoss Pegasus vom Eigen CH nur um eine knappe Sekunde geschlagen geben musste. Auf den folgenden Rängen folgten die weiteren Teilnehmerinnen des Stechens, Sandra Husner (Bellevue), Elena Divis (Frieda II), Gaëlle Fridez (Debra du Record CH), Yaël Nicolet (For Fun CH).

Für die Deutschfreiburger endeten die Hoffnungen bereits früh. Anja Peissard und Nicole Helfer traten nicht mehr zum finalen zweiten Umgang an, Urs Hofers Hoffnungen endeten am zweitletzten Hindernis des zweiten Umgangs. Knapp vor dem Einzug ins Stechen verweigerte seine Stute unerwartet an der Zweierkombination – dem zweitletzten Sprung des Parcours.

Packender Final

Mit einer packenden Entscheidung um Gold und Silber endete schliesslich die regionale Schweizermeisterschaft. Jolanda Lötscher hatte den Vorteil der ersten Starterin – und sie wusste diesen zu nutzen. Mit einer tollen Runde setzte sie sich an die Spitze und forderte Jörg Küng heraus. Der Luzerner musste in seinem Stechparcours den ersten Fehler seiner vorsichtigen Stute hinnehmen und verzichtete schliesslich auf dessen Beendigung. Mit einer Silbermedaille um den Hals dürfte aber auch er mehr als glücklich auf die erste Schweizer Meisterschaft auf Freiburger Boden zurückblicken.

Mehrere Rahmenprüfungen

In den Rahmenprüfungen des Freitags hiessen die Siegerpaare Liliane Steinmann aus Le Mouret mit Jimmy my Man B (R 110), Urs Schelker aus Ostermundigen mit Contessa RH (R 115), Alain Menétrey aus Romont mit seiner flinken Segolène Sauvage (R 120) und Hansjörg Rufer, Kirchberg, mit Amica Optima (R 125). Die Siegerschleifen in den R-100- und R-105-Prüfungen am Samstag holten sich mit Tiffany Kaiser aus Estavayer-le-Lac (Maxi Med CH) und Mégane Bapst aus Gumefens (Cantello du Chêne CH) zwei Freiburger Amazonen. Auch die Freiburger Seriensiegerin Johanne Herrmann aus Massonnens holte sich einen Sieg – sie konnte mit ihrem treuen Anathol die R-130-Prüfung am Samstagnachmittag für sich entscheiden. Am Sonntag hiessen die Sieger der R 125 Pascal Bucher, Retschwil, mit seinem Carino Athletico und Marc Röthlisberger, Lützelflüh-Goldbach, mit Wayomi C.

Die Deutschfreiburger Reiterinnen und Reiter erreichten viele gute Klassierungen. Die detaillierten Resultate der SM Plaffeien können unter www.reitklubbuecha.ch abgerufen werden. ap

 

Anton Bürdel : «Alles hat zur vollsten Zufriedenheit geklappt»

M it grossem Stolz blickt ein glücklicher OK-Präsident Anton Bürdel auf das intensive Wochenende zurück. In seinem 30. Jahr als Vereinspräsident des Reitklubs Buecha Sense-Oberland organisierte er mit seinem motivierten Team diese regionale Schweizer Meisterschaft. Für sein Engagement durfte er am Samstagabend beim Gala-Abend die verdienten Dankesworte der Freiburger Grossratspräsidentin Katharina Thalmann-Bolz entgegennehmen.

«Ich bin sehr sehr zufrieden. Zu diesem gelungenen Anlass waren gute Vorbereitungen, ein durchdachtes Programm, eine ideale Zusammensetzung des Organisationskomitees und ein super Helfer-Team notwendig», bilanziert Bürdel. «Dies alles war gegeben. Dazu kommt die gute Infrastruktur hier in Plaffeien, die offensichtlich auch für Anlässe von nationaler Bedeutung absolut geeignet ist. Fazit: Sport – Gastronomie – Organisation: alles hat zur vollsten Zufriedenheit geklappt.» ap

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